Verschnaufpause für drei DFB-Stars

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Jogi Löw lässt die Spieler durchpusten

Kaiserslautern/Mönchengladbach - Bundestrainer Joachim Löw gönnt drei Stars der deutschen Fußball-Nationalmannschaft eine Verschnaufpause.

Der WM-Dritte wird das Länderspiel am Dienstag (20.45 Uhr/ZDF) in Mönchengladbach gegen Australien ohne Kapitän Philipp Lahm (Bayern München) sowie Mesut Özil und Sami Khedira (beide Real Madrid) bestreiten. Bayern-Profi Lahm trat am Sonntag vorzeitig die Heimreise an. Laut DFB-Angaben absolvierte der 27-Jährige zuletzt zahlreiche Spiele mit seinem Klub und soll geschont werden.

Klar war der Verzicht auf Özil und Khedira gegen die Socceroos. Gemäß der vorherigen Absprache mit Bundestrainer Joachim Löw kehrten die beiden Profis von Real Madrid nach dem 4:0 in der EM-Qualifikation am Samstag in Kaiserslautern gegen Kasachstan vorzeitig wieder nach Spanien zurück. Dies hatte Löw Real-Coach Jose Mourinho zuletzt einem Besuch in Madrid zugesichert.

Das Trio Lahm, Özil, Khedira verließ das DFB-Quartier in Mainz nach dem Regenerationstraining am Sonntagmittag. Folglich wird die DFB-Auswahl mit einem reduzierten 19-köpfigen Aufgebot in die Vorbereitung auf die Begegnung gehen.

Dafür wird Löw anderen jungen Spielern eine Chance geben. Der Mainzer Andre Schürrle, die beiden Dortmunder Mats Hummels und Marcel Schmelzer sowie der Stuttgarter Christian Träsch, die das Spiel in Kaiserslautern von der Tribüne aus verfolgten, sollen gegen die Aussies über 90 Minuten zum Einsatz kommen.

Ohne Tim Cahill tritt derweil Australien am Dienstag in Mönchengladbach an. Der 31 Jahre alte Offensivspieler vom englischen Premier-League-Klub FC Everton musste Australiens deutschem Nationaltrainer Holger Osieck wegen einer Fußverletzung für die Revanche für das 0:4 in der Vorrunde der WM 2010 in Südafrika absagen.

Auch aufgrund des Ausfalls von Cahill nominierte Osieck drei weitere Spieler ins Aufgebot des Asien-Cup-Finalisten nach. Aus den Niederlanden reisten die Mittelfeldspieler James Holland (Sparta Rotterdam) und Adam Sarota (FC Utrecht) ebenso ins Quartier der Socceroos nach Düsseldorf wie Dänemark-Legionär Brent McGrath.

sid

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