Zeltstadt an der Ruhr

350 Aktive starten beim Hochsauerlandschwimmfest in Meschede

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Freuen sich auf Highlights im 50-Meter-Becken beim Hochsauerlandschwimmfest: (v.l.) Verena Haselhoff, Joachim Padberg, Heike Kuschwald und Marvin Jäger vom SSV Meschede Schwimmen.

Meschede. Die Parklandschaft des Mescheder Freibades hat sich auf beiden Seiten der Ruhr wieder in eine große Zeltstadt verwandelt und bereichert das 43. Hochsauerlandschwimmfest, das an diesem Wochenende, 8. und 9. Juli, ausgetragen wird, um eine beeindruckende Kulisse. Zusammen mit dem Pfingstschwimmfest des SV Neheim-Hüsten zählt das Hochsauerlandschwimmfest zu den sauerländischen Schwimmevents von überregionaler Bedeutung.

Angemeldet haben sich in diesem Jahr 358 Schwimmer aus 21 Vereinen. „Mit 1878 Starts, davon 1841 Einzel- und 37 Staffelstarts sind wir sehr zufrieden“ so Stefan Wrede und Marvin Jäger vom SSV Meschede. „Mit den Meldungen liegen wir knapp unter den Meldezahl des Vorjahres. 

Neben den Vereinen aus dem Süd- und Hochsauerland sind die Vereine aus dem Ruhrgebiet und dem Rheinland stark vertreten. Die Vereine aus dem Hochsauerland – SV Aegir Arnsberg, SV Marsberg, SV Neptun Neheim-Hüsten, TuRa Freienohl, TuS Velmede-Bestwig und SSV Meschede – stellen rund ein Drittel der Teilnehmer. 

Teilnehmer schätzen „Sauerlandfeeling“ 

Neben dem als anspruchsvoll geltenden Wettkampf schätzen viele auswärtige Vereine vor allem das „Sauerlandfeeling“, das durch die landschaftlich reizvoll gelegene Schwimmanlage gegeben ist. Das direkt an der Ruhr im Grünen gelegene Mescheder Bad mit seinem wettkampffähigen 50-Meter-Becken gilt als attraktiver Austragungsort für einen Wettkampf, der für viele Vereine gleichzeitig Saisonabschluss vor den Sommerferien ist. 

Erneut werden in diesem Jahr 50-Meter-Strecken für alle Jahrgänge geschwommen. Die Sprinterwertung mit den Finalläufen der Besten verspricht ein spannend-sportliches Highlight. Der Bürgermeister hat mit dem „Pokal der Stadt Meschede“ zudem einen Wanderpokal gestiftet, der an die leistungsstärkste Mannschaft mit den meisten Punktezählern geht. Im vergangenen Jahr ging der Bürgermeisterpokal an den SV Neptun Neheim-Hüsten, der mit den Punktezählern vor dem PSV Oberhausen und dem SSV Meschede lag. 

Die Veranstalter rechnen mit insgesamt 1500 Besuchern an beiden Veranstaltungstagen. Für die SSV- Schwimmabteilung mit ihren fast 200 Mitgliedern stellt das eine enorme logistische und organisatorische Herausforderung dar, die ausschließlich ehrenamtlich gestemmt wird. Alleine am Sonntagmorgen stemmt das Organisationsteam um Andrea Franzes, Werner Mansheim, Nadine Hesse und Claudia Gehlen-Dinkel die Bereitstellung von zirka 400 Frühstücks-Portionen.

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