„Mit der Tabellenführung hätten wir nie gerechnet“

SG Albaum/Heinsberg spielt tolle Halbserie

Die Frauenmannschaft der SG Albaum/Heinsberg schaffte den Sprung in die Bezirksliga 3.

Albaum/Heinsberg – „Beim Blick auf die Tabelle ist für uns jedesmal Staunen angesagt.“ Madeline Monique Habbel, kurz „Maddi“ genannt, bringt die Stimmung im Team auf den Punkt. Die Frauenmannschaft der SG Albaum/Heinsberg geht als Herbst- und vermutlich auch Wintermeister der Bezirksliga 3 in die Pause.

Das ist an sich nicht ungewöhnlich, aber die „Mädels“ von Trainer Martin Arndt sind erst im Frühsommer aus der Kreisliga aufgestiegen. „Mit diesem Durchstart hätten wir nie im Leben gerechnet. Wir kannten ja bis auf RW Ostentrop/Schönholthausen kaum ein Team der Liga“, sagt Trainer Arndt.

 „Maddi“ Habbel, Kopf des Teams, ergänzt: „Wir hatten im ersten Jahr nur den Klassenerhalt als Ziel. Ein Mittelfeldplatz sollte es sein, aber dass wir Herbstmeister werden, hätte ich nie gedacht. Die Liga ist kurios. Bis auf Dröschedde II und Sundern, die abgeschlagen sind, kann jeder gegen jeden gewinnen.“ Die Elsperin fühlt sich wie ihre Mannschaftskolleginnen in Albaum/Heinsberg sehr wohl: „Wir leben von unserem Teamgeist. Das ist unsere Stärke.“ 

Dennoch ragen aus dem Kader von 14 bis 15 „bezirksligareifen“ (Arndt) Spielerinnen einige heraus: Neben „Maddi“ (18 Tore) sind es Johanna Sellmann, mit 20 Treffern die Nr. 1 in der Bezirksliga, Kapitänin Anke Birlenbach, die Mittelfeldspielerin Nicole Hoffmann und Abwehrchefin Katharina Jung, die das Gerüst des Teams bilden. Mit 56 Toren in zwölf Spielen ist die SG das offensivstärkste Team. Im Sommer prophezeite Engelbert Schulte der SG in der Bezirksliga „gutes Mittelfeld, das ist ein starkes Team“.

Martin Arndt ist „Vater des Erfolgs“. Der Brachthauser: „Als ich herkam, habe ich gesehen, welches Potenzial in der damaligen Kreisliga-Truppe steckt. Ich habe den Frauen sofort gesagt: Mit euch will ich Meister werden. Und jetzt gibt mir und uns der Erfolg bisher Recht.“ Zur rechten Zeit kam mit 0:3 in Ostentrop ein Dämpfer. Damit wurden das erste und das letzte Hinrundenspiel verloren. 

Heute folgte Sümmern: „Gegen die haben wir ,ohne Vier‘ den Auftakt verloren. Da haben wir noch was gut zu machen“, sagt Habbel. Wie viele andere Frauenteams sucht auch die SG Mitspielerinnen.

 Martin Arndt: „Wir bieten ein intaktes Team mit Zukunft.“ Interessentinnen können sich bei Martin Arndt, Tel. 0170/352 4012, melden.

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