Ligafinale der Triathleten in Vreden

Attendorner Teams erzielen ihre besten Saisonleistungen

Hoben sich ihre beste Saisonleistung bis zum Schluss auf (v.l.): Yvonne Fischer, Lukas Scholl, Jolla Hesener, Stefan Wortmann, Ben Selter, Lara Kamp, Marvin Griese und Christine Kordes.

Attendorn/Vreden – Gegen 15 Uhr war es amtlich. Genau in diesem Moment strahlten sie vom Podest im Zielgelände des Triathlons im münsterländischen Vreden. Marvin Griese, Lukas Scholl, Benjamin Selter und Jolla Hesener krönten mit ihrer besten Saisonleitung und Rang zwei im letzten Rennen eine eindrucksvolle Leistung in der Verbandsliga 2019.

Nur wenige Augenblicke später stand das junge Team des TV Attendorn Tri-Time erneut im Blickpunkt und durfte die Bronzemedaille für die Gesamtplatzierung drei in der abgelaufenen Saison in Empfang nehmen. „Die Jungs haben sich gemeinsam mit ‚Ersatzmann‘ Lothar Fischer von Rennen zu Rennen gesteigert und nun einen Abschlussplatz erreicht, der eventuell noch reicht für den Aufstieg in die Triathlon-Oberliga“, konnte ein mehr als zufriedener Coach Stefan Wortmann noch vor Ort berichten. 

Es war einmal mehr Marvin Griese, der mit dem Tagessieg eine hervorragende Grundlage für den Hansestädter Erfolg gelegt hatte. So lief er nach einer 12:27 über 750 Meter Schwimmen und einer Radzeit unter 30 Minuten über 20 Kilometer die abschließenden 5000 Meter in hervorragenden 17:47. 

Für eine faustdicke Überraschung sorgte zudem Lukas Scholl. Als Dritter insgesamt aus dem Wasser gekommen sorgte er vor allem mit einer stark verbesserten Laufleistung nach gutem Radsplitt für den notwendigen Punktezuwachs auf dem Tri-Timekonto. 

Nach längerer Trainingspause aufgrund eines Infekts war Benjamin Selter der Wackelkandidat im Team: „Ich wusste eigentlich gar nicht so recht, wo ich leistungsmäßig stehe.“ Seine abschließenden 19:29 auf der Laufstrecke zeigten jedoch, dass er fast wieder der Alte ist. 

Mit persönlich bester Schwimmleistung und gewohnt starkem Lauf auf der Abschlussdisziplin war es letztendlich Jolla Hesener, der den Sack zumachte. „Wir mussten als direkten Gegner die starken Wittener auf Distanz halten, um unsere Chancen zum Oberligaaufstieg zu wahren. Genau das ist uns heute durch eine geschlossene Mannschaftsleistung gelungen“, kommentierte Coach Stefan Wortmann abschließend. 

Auch Damenteam mit bestem Saisonergebnis

Nur kurz darauf gab es für die mitgereisten Fans erneut Grund zum Jubel. Auch das Tri-Time-Damenteam in der vom Triathlonverband neu formierten Oberliga zeigte in Vreden das beste Saisonergebnis. „Rang vier in diesem starken Feld ist schon eine Hammerleistung“, drückte Duschan Pagon die positive Überraschung aller aus. 

Von Rennen zu Rennen hatten sich Christine Cordes, Yvonne Fischer, Lara Kamp, Simone Berei und Tatjana Weidemann in wechselnder Besetzung kontinuierlich gesteigert. 

Allein Yvonne Fischer war bei allen vier Rennen am Start. Es war dieses Mal Youngster Lara Kamp, die in den Attendorner Reihen als erste vom Schwimmen aufs Rad wechselte. Am Ende belegte sie Gesamtrang 31. 

Yvonne Fischer unterdessen konnte durch eine erneute bärenstarke Radleistung viel Boden gut machen und letztendlich als 17. die Finishline im Vredener Freibadgelände passieren. 

Rang 12 hieß es im Ziel für Christine Cordes. In ihrer absoluten Paradedisziplin Laufen schob sie sich wie gewohnt Position um Position nach vorn und fuhr schließlich das beste Attendorner Damenergebnis ein. 

„Rang 6 in der Endabrechnung ist deutlich mehr als wir uns zu Saisonbeginn erwartet hatten“, waren sich die Tri-Time Damen einig. Damit lagen sie schließlich nur einen Punkt hinter den möglichen Aufstiegsrängen. 

Vervollständigt wurde der erfolgreiche Samstag durch Lothar Fischer. Nur eine knappe Woche nach seinem 2. Rang in seiner AK in Willich belegte er dieses Mal im Sprint über 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Rad fahren und 5000 Meter Laufen einen hervorragenden 12. Gesamtrang und stand am Ende in der AK50 ganz oben auf dem Treppchen. 

Mit Sabine, Uli und Lea Selter war das TV Team aus der Hansestadt schlussendlich auch im Staffelbereich vertreten. Platz 8 hieß es am Ende für das Trio.

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