Rückkehr mit fünf Medaillen

Attendorner Triathlonfamilie am Hagener Hengsteysee

Ben Selter, Ernst Klein, Mario Kaufmann, Klaus Schneider, Ulrike Pagon, Martin Schmidt, Reiner Preuss, Wolfgang Rohe und Stefan Wortmann, Sabine Selter, Lothar Fischer (vordere Reihe) beim Lauf in Hagen.

Hagen. Es ist zweifellos Tradition, dass die Attendorner Triathlonfamilie alljährlich am Hagener Hengsteysee an den Start geht. Neu aber ist der Umstand, dass sie bei insgesamt 14 Athleten aus ihren Reihen gleich mit fünf Medaillen wieder in die Hansestadt zurückkehrt.

Die Grundlage für diesen Klasseerfolg legten zunächst Max Zbocna und Lothar Fischer. 2.15:11 zeigte die Uhr am Ende für Erstgenannten und bescherte ihm neben seinem 7. Gesamtplatz auch gleich die Silbermedaille in der Altersklasse. Rund 9 Minuten später und nach insgesamt 1000 Metern Schwimmen, 43 Kilometern auf dem Rad und einem 10.000 Meter Lauf sicherte sich auch Lothar Fischer den begehrten Podestplatz und durfte ebenfalls Silber in Empfang nehmen. Nur knapp am Treppchen vorbei rutschte Wolfgang Rohe mit Rang 4 in ebenfalls sehr guten 2.30:08. Er konnte es verschmerzen, war das Rennen schließlich in erster Linie als Aufbauwettkampf für seinen Start beim Ironman im Juli in Frankfurt gedacht.

Rund fünf Minuten später schob sich Stefan Wortmann in 2.35:05 unter die Topp-ten seiner Altersklasse, gefolgt von Ernst Klein (2.43:31) der mit Platz 7 punkten konnte. Auch Reiner Preuss nutzte Hagen als Standortbestimmung auf seinem Weg zum legendären Ultratriathlon im bayerischen Roth in wenigen Wochen. Mit seinen 2.49:38 jedenfalls konnte der Quereinsteiger rundum zufrieden sein. Ältester im Bund der Starter auf der Olympischen Distanz war aus TV-Sicht der "Chef" selbst, der einmal mehr seine gute aktuelle Form unter Beweis stellte. 2.52:22 hieß es am Ende auf der Anzeigentafel für Andreas Ufer, der damit nur denkbar knapp an einer begehrten Top-ten-Platzierung vorbei rutschte.

500 Meter Schwimmen, 23 Kilometer Radfahren und ein 5000 Meter Lauf lautete die Zielvorgabe für die Sprintdistanz. Schnellster im Bunde der Hansestädter war erwartungsgemäß Benjamin Selter, der erst unmittelbar zuvor von einer Sportexkursion aus Frankreich zurückgekommen war. Seine 1:09:26 bescherten ihm dennoch einen unangefochtenen Sieg in der AK20. Ebenfalls aufs Treppchen ging es für Klaus Schneider. Sein 3. Rang in der AK45 ist umso höher zu bewerten, bedenkt man sein ganz spezielles Aufwärmprogramm an diesem Morgen: Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Mario Kaufmann und Martin Schmidt war er bereits mit dem Fahrrad von Attendorn aus die über 70 km zum Hengsteybad geradelt. Auch beide Letztgenannten konnten eine restlos überzeugende Leistung bieten. Mario Kaufmann verpasste das Podest seiner AK in 1:19:38 nur um ganze 11 Sekunden, Martin Schmidt schob sich in der stark besetzten AK55 in 1.25:43 ebenfalls unter die Top-Ten. Als schnellste im Attendorner Frauenteam entpuppte sich Sabine Selter. Erstmals in der AK50 unterwegs bescherte ihr die Zeit von 1.30:41 die Bronzemedaille. Ulrike Pagon (1.35:48) konnte vor allem auf der Radstrecke überzeugen und ging als 5. in der gleichen AK über die Finishline. Als Neue im Tri-Team holte sich schließlich Regine Lehberger in 1.33:19 Stunden den 8. Rang in der AK35.

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