TV-Sportler gehen in Bochum auf die Matte

Attendorner Ü30-Judoka stark im Senioren-Cup

Die Attendorner Judoka – hier mit Kollegen der eigenen Mannschaft aus Siegen – zeigten, dass man sich auch jenseits der 30 noch mit viel Spaß auf der Matte bewegen kann.

Attendorn/Bochum. Zum 11. Mal hatte der PSV Bochum zum Senioren-Cup für Ü30-Judoka geladen. Das Teilnehmerfeld erstreckte sich wieder über ganz Deutschland. Von Berlin bis München waren Judokas nach Bochum gekommen, um sich im Wettkampf zu messen und zu zeigen, dass man sich auch noch jenseits der 30 mit viel Spaß auf der Matte bewegen kann.

Florian Müller, Manuel Cordes und Jörg Götzen waren für den TV Attendorn ins Ruhrgebiet gefahren. Florian hatte als Jüngster in seiner Altersklasse (AK) am meisten zu tun, denn viele der 30- bis 35-Jährigen sind noch in diversen Ligen aktiv – so auch Florian selbst. Nach einer Auftaktniederlage gegen den späteren Sieger aus Dortmund ging es für Florian in die Trostrunde. In dieser folgten zwei Siege. Gerade in der zweiten Begegnung zeigte sich Florians gute Bodenarbeit. Doch kurz vor dem kleinen Finale um Platz drei schied er aus. Mit dem siebten Platz konnte er aber sehr zufrieden sein. 

Manuel Cordes bekam in seiner AK auch genug Arbeit. In einem Vierer-Pool, bei dem jeder gegen jeden antreten musste, lieferte er eine ordentliche Leistung ab. Im ersten Kampf konnte er zweimal mit seiner Spezialtechnik Punkte einfahren, die ihm den vorzeiten Sieg einbrachten. Im zweiten Kampf ging er über die volle Distanz und musste sich nur dem Kampfrichterentscheid beugen. In der letzten Begegnung agierte Manuel wieder gewohnt kontrolliert. So brachte er seinen Punktevorsprung, den er sich durch einen Rückfallwurf geholt hatte, über die Zeit. Somit war er fürs Halbfinale qualifiziert. Hier war aber leider Schluss. Doch der dritte Platz war ein verdienter Lohn. 

Jörg Götzen war in seiner AK (M4) allein, so dass er mit der jüngeren AK (M3) zusammengelegt wurde. Das Teilnehmerfeld wurde so auf Fünf erhöht. Das bedeutete dann vier Kämpfe für jeden Judoka. Gleich den Ersten gewann Jörg durch einen Fuß-Stopp-Wurf nach wenigen Sekunden. Die zweite Begegnung gegen seinen Mannschaftskammeraden Matthias Feld aus Siegen ging fast über die volle Zeit. Aber der Siegener behielt die Überhand. 

Durch eine Verletzung ging auch die dritte Begegnung verloren. Aber der Sanitätsdienst päppelte den Attendorner wieder auf. So konnte Jörg die letzte Begegnung mit einem Würger für sich entscheiden. Dabei sprang für den Athleten des TV Attendorn der dritte Platz heraus. 

Trotz leichter Blessuren konnten die Trainer der Judoabteilung mit dem Ergebnis zufrieden sein. Denn es zeigte, dass sie Judo nicht nur vermitteln, sondern auch aktiv  gestalten können.

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