Auswärtsspiele in Paderborn und Münster

Doppelpack in Pokal und Liga: RC Sorpesee startet in die neue Saison

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Sundern - Rund fünf Monate nach dem letzten Pflichtspiel wird es für die Volleyballerinnen des RC Sorpesee am Wochenende wieder ernst: Zum Saisonstart warten auf das Team von Trainer Julian Schallow gleich zwei Spiele.

"Von Null auf Hundert", so bezeichnet der RCS-Trainer den Auftakt in die Spielzeit 2019/20, denn auf die Mannschaft um die "neue alte" Mannschaftsführerin Kirsten Prachtel warten zwei schwere Auswärts-Aufgaben im WVV-Pokal und in der Dritten Liga. 

Zu etwas ungewohnter Zeit am Freitagabend um 19.30 Uhr trifft der RCS im Achtelfinale des WVV-Pokals auf die Gastgeberinnen von VOR Paderborn. "Der frischgebackene Regionalligist um seine Trainerin Susanna Turner hat schon in der Vorbereitung gezeigt, dass er mit Drittligisten ohne größere Probleme mithalten kann und mit dynamischem Spiel und guter Laune überzeugt", berichtet Schallow. Somit werde es eine hohe Auswärtshürde für die "Mädels vom See", die sie allerdings mit einem extra Schuss Motivation angehen wollen: Dem Sieger des Duells winkt im Viertelfinale ein Duell mit Zweitligameister Borken. Für die Sauerländerinnen wäre dies eine Neuauflage des Vorjahresviertelfinals und ist natürlich alle Anstrengung wert. 

"Maximal schwieriger Ligaauftakt"

"Wer schon am Freitag mit einem heißen Tanz rechnet, der wird sich am Samstag vor dem ersten Meisterschaftsspiel noch mehr die Finger lecken", kündigt Trainer Schallow an. Mit der Zweitvertretung des USC Münster treffen die Sorpesee-Damen am Samstag nämlich auf den amtierenden Meister der Dritten Liga, der den Aufstieg nur aus finanziellen Gründen verpasste. Bei den zwei 0:3-Niederlagen in der vergangenen Saison zeigte der RCS zwar keine durchweg schlechten Leistungen, konnte aber in Summe keinen Satz für sich verbuchen. 

So ist auch in der aktuellen Spielzeit die Favoritenrolle wieder klar verteilt, allerdings mit einer klaren Ansage aus dem RCS-Lager: "Wir müssen einfach eine bessere Leistung auf's Feld zaubern. So ganz zufrieden waren wir nämlich nach der letzten Partie in Münster nicht", meint Zuspielerin Michelle Henkies. "An der eigenen Leistung schrauben und gucken, was passiert", ist laut Schallow die Marschroute für den "maximal schwierigen Ligaauftakt". 

Um den Rückenwind für die Partie etwas zu verstärken, setzt der RCS am Samstag einen Reisebus ab der Freien Schule am See ein. Abfahrt ist um 12 Uhr, der Kostenbeitrag für Mitfahrer beträgt 15 Euro.

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