Finnentroperinnen trotz Personalsorgen auf Platz drei

FC-Frauen zum dritten Mal im FLVW-Masters

Marianna, Tochter des FC-Trainers Efti Douros, war als Glücksbringerin mit nach Münster gereist und präsentierte stolz den Symbolscheck für den 3. Platz.

Finnentrop/Münster - Einen nicht unbedingt erwarteten Erfolg verzeichnet  die Frauenmannschaft des FC Finnentrop beim Vorrundenturnier der FLVW-Hallenmeisterschaft in Münster. Dort belegte das Team den dritten Platz und qualifizierte sich damit für die Endrunde am Sonntag in Gelsenkirchen-Buer. Damit tritt der FC zum dritten Mal im FLVW-Masters an.

In der Universitätssporthalle in Münster konnte der FC Finnentrop trotz Personalsorgen bis ins Halbfinale vordringen und qualifizierte sich als Turnierdritter für die Endrunde in Gelsenkirchen. Mit zwei 1:0-Siegen gegen FFC Lüdenscheid (Tor Alexa Becker) und SV Oesbern (Tor Franziska Ochsenfeld) sowie einem torlosen Unentschieden gegen RW Vellern und einer 1:3-Niederlage (Tor Franziska Ochsenfeld)  gegen den Gruppenfavoriten Wacker Mecklenbeck, zog der FC Finnentrop ins Halbfinale ein. Dort wartete mit dem UFC Münster ein weiteres Topteam. Mit einer tollen Leistung trotzte der FCF dem Favoriten ein 1:1 (Tor Lena Baltes) ab. Das anschließende 9m-Schießen ging mit 4:5 verloren. 

1:0 im Spiel um Platz drei

Im Halbfinale trafen die Schützlinge von Trainer Efti Douros auf den Ligarivalen SV Hohenlimburg 10. Auch wenn die Kräfte schwanden, der FC Finnentrop überzeugte spielerisch und agierte sehr abgeklärt. Der Treffer von Natalie Mikrjukov reichte am Ende zum verdienten 1:0-Erfolg. 

Im Endspiel standen sich die Stadtrivalen UFC Münster und Wacker Mecklenbeck gegenüber. Der UFC bewies seine Klasse und gewann mit 2:0. 

Die drei Erstplatzierten erhielten jeweils eine Prämie in Höhe von 200 Euro.

Das Endrunden-Masters findet am kommenden Sonntag, 16. Februar, in Gelsenkirchen-Buer statt. Der FC Finnentrop hat das FLVW-Masters damit nach 2015 und 2016 zum dritten Mal erreicht. 

Trainer Efti Douros: „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Der dritte Platz in der Qualifikation war am Ende ein Erfolg des Willens. Die Mädels wollten sich für die Anstrengungen belohnen. Jetzt hoffen wir auf ein interessantes und verletzungsfreies Turnier in Gelsenkirchen.“ 

Schwere Vorrundengruppe

In der Endrunde der zehn besten Teams hat der FC Finnentrop die vermeintlich schwerere Vorrunden-Gruppe erwischt. Die Finnentroper müssen sich mit dem Titelverteidiger VfL Bochum (Regionalliga), Wacker Mecklenbeck (Westfalenliga) und den Landesligisten SV Thülen und Spvg Herne-Horsthausen auseinandersetzen.

"In der Halle ist vieles möglich", sagt der FC-Vorsitzende Engelbert Schulte. "Die Mannschaft sollte sich an die Vorjahre zurückerinnern, als der FC Finnentrop 2015 das Endspiel erreichte und 2016 sogar den Titel gewann."

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