Jens Rarbach und Harald Thönnes feiern Klassensieg

Fleper-Suzuki-Team überzeugt

Teamchef Johannes Fleper (re.) und Technikchef Jan Fleper (li.) freuen sich über die Rückkehr ihres genesenen Stammpiloten Marcel Hoppe.

Mit einer tollen Leistung überzeugten die Fleper Motorsport-Piloten Jens Rarbach (Schmallenberg) und Harald Thönnes (Mülheim-Kärlich) beim fünften Wertungslauf der „ADAC Youngtimer Trophy“ auf dem belgischen Circuit Zolder.

Lennestadt/Zolder.

Nachdem Rarbach durch ausgiebige Testrunden im giftgrünen Fleper Suzuki Swift GTI am Freitag erstmals Bekanntschaft mit dem knapp vier Kilometer langen Rundkurs gemacht hatte, konnte er der Konkurrenz im ersten Qualifying am Samstagmittag bereits mit einer Klassenbestzeit auf und davon fahren. Im zweiten Durchgang am Nachmittag zementierte Thönnes, der sich in einem 20-minütigen harten Fight gegen den Wettbewerb durchsetzte, die Pole Position in der 1300 Kubikzentimeter-Klasse der Baujahre 1982-88. Für den Mülheim-Kärlicher ist Zolder kein Neuland, doch nahm er zum ersten Mal im Fleper Suzuki Platz, nachdem er das Porsche 944-Cockpit des Teams für den aus gesundheitlichen Gründen bisher pausierenden und nun genesenen Marcel Hoppe zur Verfügung gestellt hatte. Hoppe seinerseits fand sich schnell in seinem neuen Arbeitsgerät zurecht. Nach einer Test-Session am Freitag qualifizierte sich der Oedinger Solist in den Qualifyings auf dem dritten Startplatz der Klasse über 2500 Kubikzentimeter der Baujahre 1982-88.

Im Rennen blieben sowohl den Teilnehmern der kleinen als auch der anschließend startenden Division 2 für die größeren Fahrzeugklassen trockene Bedingungen verwehrt. Bei strömendem Regen nutzte Suzuki-Startfahrer Jens Rarbach seine günstige Ausgangsposition und baute seinen Vorsprung Runde um Runde deutlich aus, ehe er das Cockpit zur Mitte der einstündigen Veranstaltung seinem Co übergab. Thönnes setzte diesen Trend fort und fuhr einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg nach Hause. Mit einigen Aussetzern seines Porsche hatte anschließend Marcel Hoppe zu kämpfen und musste so den vorgegebenen Pflichtboxenstop verdreifachen. Das Rennen konnte er dennoch beenden und bei Zieldurchfahrt seine ersten Punkte für den dritten Rang einstreichen.

Teamchef Johannes Fleper zieht nach dem „Zolder Race Festival“ trotz der nicht vollständig beseitigten technischen Schwierigkeiten beim Porsche-Projekt ein positives Fazit: „Das für uns neue Rennumfeld ist spannend, die historischen Fahrzeugprojekte sind herausfordernd. Team und Fahrer fühlen sich hier sehr wohl und haben am Wochenende alle einen tollen Job gemacht. Besonders freuen wir uns, Marcel wieder an Bord zu haben.“ Fleper ist stolz auf die tollen Erfolge seines Suzuki-Duos und vertraut darauf, bald auch das volle Potenzial des Turbo-Porsche ausspielen zu können.

Nach einer Pause führt der sechste Wertungslauf der „ADAC Youngtimer Trophy“ die Sauerländer Mannschaft vom 4. bis 6. Oktober in die Eifel. Auf dem Nürburgring Grand Prix Kurs gehen die Oedinger mit ihren Stammpiloten Hoppe und Rarbach/Thönnes in die jeweils nächsten Runden der historischen Fahrzeugdivisionen.

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