Gastgeber SV Heggen folgt SG „Finnbam“ zum Masters

Zum 13. Mal in Folge Sieger

Zum 13. Mal in Folge gewann die SG Finnentrop/Bamenohl die Hallengemeindemeisterschaft um den Volksbank-Pokal. Die Bank sponserte das Turnier mit insgesamt 1000 Euro. Fotos: Hartmut Poggel

Finnentrop – Selbst Engelbert Schulte, Kenner und Chronist des Fußballs, musste sich vergewissern: „Ununterbrochen – auch nach Rücksprache mit Herbert Schmidt-Holthöfer – wohl seit 2008, also mithin aktuell zum 13. Mal in Folge.“

Nichts Neues also in der Gemeinde Finnentrop, außer der Tatsache, dass A-Kreisligist SV Heggen den Dauergemeindepokalsieger SG Finnentrop/Bamenohl am Sonntag etwas überraschend zum Masters nach Meggen begleitet. Und auch diese Mastersteilnahme, so SV-Vorsitzender Michael Berghaus, hat es für die Heggener um Spielertrainer Alexander Böhl in diesem Jahrtausend noch nicht gegeben.

Souverän ins Finale

Souverän setzten sich die zwei Finalisten zuvor in ihren Gruppen durch. Die SG Finnentrop/Bamenohl schoss in drei siegreichen Spielen 23 Treffer, der SV Heggen in Gruppe A 14. Bemerkenswert: Im Halbfinale drehte die Daspel-Elf ein 0:2 gegen Bezirksligist Serkenrode/Fretter in ein 4:2 um. „Wir haben drei Viererblöcke“, nannte Christopher Schulte, Spieler und Sportlicher Leiter, als Grund: Der SV hatte zum Ende hin einfach noch mehr „Dampf auf dem Kessel“.

Im zweiten Halbfinale schoss Bamenohl Nachbar FC Finnentrop mit 13:3 ab. Das Finale endete mit 1:6 aus Heggener Sicht. Die Treffer für die SG schossen Tim und Mike Schrage (2), Robin und Heiko Entrup sowie Hasan Dogrusöz, den Ehrentreffer für Heggen erzielte Stefanos Tziabazidis.

Das 9m-Schießen um Platz 3 entschied Serkenrode/Fretter mit 2:1 gegen Finnentrop. 

„Schade. Wir haben am Anfang zwei dumme Tore nach Standards kassiert“, blickte Heggens Co-Trainer Alex Mester auf das Finale zurück. „Unsere Jungs haben sich gut verkauft. Wir freuen uns auf das Masters“, ergänzte Böhl.

"Heiß" aufs Masters

Zum besten Spieler des Turniers wurde Matthias Schmidt-Holthöfer (SG Serkenrode/Fretter), zum besten Torwart Luca Tsialampanas (TV Rönkhausen) gewählt, erfolgreichster Torschütze war mit neun „Buden“ Tim Schrage, SG Finnentrop/Bamenohl.

Beste Spieler des Turniers (v.l.): Matthias Schmidt-Holthöfer. Luca Tsialampanas und Tim Schrage.

Einige SG-Spieler verabschiedeten sich mit „high five“ aus der Halle: Viermal in Folge hat der Westfalenliga-Spitzenreiter das  Masters schon gewonnen, die Mannschaft ist „heiß“ auf den fünften Erfolg.

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