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Fünf Athleten des TV Attendorn starten beim 24-Stunden-Radrennen am Nürburgring

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Vier der fünf Triathleten des TV Attendorn (v. l.): Ernst Klein, Klaus Schneider, Frank Schulte und Simone Berei.

Attendorn/Nürburgring. Nachdem sie das 24h-Radrennen 2017 in der „Grünen Hölle“ noch eifrig im Internet verfolgten, nahmen fünf Radfahrer von „Tri-Time“ aus Attendorn beim „Rad am Ring“ selbst teil und traten fleißig in die Pedale.

Innerhalb von 24 Stunden die 26 Kilometer des „Rings“, verbunden mit 540 Höhenmetern, mit dem Fahrrad befahren. Und das so oft es nur irgendwie geht. Dieses Ziel hatten neben den ca. 8700 Teilnehmern auch Simone Berei, Ernst Klein, Klaus Schneider, Frank Schulte und Daniel Kaufmann.

Ohne „Boxencrew“, also komplett auf sich gestellt, wagten sich die Triathleten des TV Attendorn an dieses Abenteuer. Für die Radfahrer stellte das allerdings kein zu großes Problem dar, denn mit Ernst Klein (2. Teilnahme) und Simone Berei ( Sechsmal „Rad am Ring“, insgesamt 11. Teilnahme an einem 24h-Rennen) waren sehr erfahrene Fahrer mit von der Partie. Die beiden starteten als Solo-Fahrer auf dem Rennrad und fuhren beeindruckende 15 (Simone Berei) und 17 Runden (Ernst Klein).

Weniger Erfahrung brachten Klaus Schneider und Frank Schulte mit zum Nürburgring. „Als Erststarter muss man Erfahrungen sammeln.“, lauteten die Worte der Neueinsteiger. Trotz einer von Hindernissen gespickten Vorbereitung ging das Zweierteam voller Zuversicht und mit der Strategie, sich Tag und Nacht, nach jeder gefahrenen Runde abzuwechseln an den Start.

"Gefühlswelten sind extrem facettenreich"

„Die Gefühlswelten, die ich in den 24 Stunden erleben durfte sind extrem facettenreich. Adrenalinschübe, Müdigkeit, Hunger, die Begeisterung und der Kampf gegen die allgemeinen Verspannungen und Sitzschmerzen. Das Ganze ohne Schlaf durchzuziehen war schon hart“, resümierte Klaus Schneider das Erlebnis. Nach jeweils zehn Runden beschloss das Zweierteam ihr „Rad am Ring“-Erlebnis abzuschließen.

Als weiterer TRI-TIME-Athlet war Daniel Kaufmann dabei. Bereits im Vorjahr als Duofahrer unterwegs, bildete er dieses Jahr mit einem befreundeten Trainingskollegen aus Herscheid ein Team. Das Duo kam gemeinsam auf beachtliche 23 Runden.

Das Highlight für die Fahrer war die gemeinsame Zieleinfahrt. Trotz aller Strapazen sind sich alle Teilnehmer sicher, eventuell auch schon nächstes Jahr, wieder mit dabei zu sein. Weitere Vereinskollegen sollen bereits angesteckt sein.

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