„Gesamtwerk gelungen“

Neuer Kunstrasenplatz am Schönauer Nocken eingeweiht

Diakon Werner Schrage segnete den neuen Kunstrasenplatz „Am Nocken“ ein und wurde dabei vom Vorsitzenden des VSV Wenden Joachim Schmidt (li.) und seinem Vorstandskollegen Uli Grebe begleitet. Foto: Saskia Schneider

Schönau. Pünktlich zum Start in die neue Fußballsaison wurde der neue Kunstrasenbelag auf der VSV-Sportplatzanlage „Am Nocken“ in Schönau fertig und feierlich seiner  Bestimmung übergeben. Eingeleitet wurde der Tag von einem Frühschoppenkonzert des Feuerwehrmusikzugs Wenden.

VSV-Vorstand Joachim Schmidt begrüßte die Gäste und freute sich natürlich sehr über den neuen Belag: Nach nun 15 Jahren Spiel- und Trainingsbetrieb, so Schmidt, sei eine Erneuerung nötig gewesen.

Dank der Unterstützung der Gemeinde, mit einem Zuschuss von 80 Prozent der 188.000 Euro, welche die Erneuerung des Bodenbelags kostete, konnte das Vorhaben realisiert werden. Den größten finanziellen Anteil mit 150.000 Euro hatte die Gemeinde Wenden. Bürgermeister Bernd Clemens war daher persönlich an den Nocken gekommen um sich das Resultat anzusehen – und er war begeistert: „Das Gesamtwerk hier oben ist wirklich gelungen.“ Er erklärte den anwesenden Gästen die Hintergründe zur Unterstützung des VSV in diesem Vorhaben, schließlich sei der Verein wegen seiner besonderen Verdienste über die Gemeinde hinaus bekannt.

1970, so Clemens, spielte man auf einem roten Aschenplatz – 2001 war die „Zeit der Blutgrätschen“ dann vorbei und mit dem Kunstrasenplatz begann eine neue Ära. Die Unterstützung für die Sportvereine erklärte der Bürgermeister mit dem hohen Freizeitwert, den auch der VSV Wenden in der Gemeinde hat. Insbesondere für junge Leute sei der Sportplatz ein wichtiger Anlaufpunkt, schließlich nutzen die Sportanlage „am Nocken“ sieben Junioren-Mannschaften, so der Bürgermeister. „Der Sport und frische Luft sind für die Seele, für unser Wohlbefinden enorm wichtig“, beendete Bernd Clemens seine kleine Ansprache.

Dem schloss sich auch Lambert Stoll, Vorsitzender des Gemeindesportverbandes, an: „Der VSV Wenden ist seit vielen Jahrzehnten eine feste Größe und ‚Heimat‘ vieler.“ Er bedankte sich bei den vielen Ehrenamtlichen, die die Erneuerung des Rasens, aber insbesondere den Verein über die Jahre unterstützt haben. Auch Joachim Schlüter, Vorsitzender des Fußball- und Leichtathletikverbandes Olpe, bestätigte dies und schloss an: „Gelder, die in den Sport fließen sind immer gut angelegt!“ Als Präsent überreichte er dem VSV Wenden einen neuen Ball. Ebenfalls mit einem Ball im Gepäck angereist war Wendens Ortsvorsteher Dietmar Häner, der dem VSV ebenfalls gratulierte.

Nach diesen kurzen Ansprachen der Verantwortlichen ergriff Diakon Werner Schrage das Wort. Er sieht insbesondere den psychologischen Aspekt des Sportes als entscheidend: „Für unsere Seele hat der Sport einen unschätzbaren Wert in unserer globalisierten Welt.“ Nach einem Gedenken an die Verstorbenen des Vereins und des Anschlags in München segnete der Diakon gemeinsam mit dem Vorsitzenden Joachim Schmidt und dessen Vorstandskollegen Uli Grebe den Platz mit Weihwasser.

Es schlossen sich dann das Spiel VSV Wenden 2 gegen RW Hünsborn 2, die Vorstellung der neuen Spieler und des Trainers der 1. Mannschaft, Jörg Rokitte. Den Abschluss bot das Freundschaftsspiel des VSV Wenden 1 gegen SV Attendorn 04.

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