Westfalenliga 2: Start ins Fußballjahr 2020

Heimische Clubs vor schweren Aufgaben

Sind heute gefordert: Moritz Stange (vorn) und Mike Schrage, hier im Vorbereitungsspiel gegen den 1. FC Kaan-Marienborn. Foto: Hartmut Poggel

Kreis Olpe – Die Hallensaison ist passé, der Ball rollt wieder auf sattem Kunstrasengrün. Zumindest in der Westfalenliga. Und da sind die drei heimischen Teams gleich zum Auftakt gefordert. Alle haben es mit unangenehmen Gegnern zu tun.

Westfalenliga 2


SG Finnentrop/Bamenohl - SC Neheim

Tabellenführer SG Finnentrop/Bamenohl erwartet zum Sauerland-Derby den SC Neheim am Bamenohler Schloss. Der SC kommt als Wintercupsieger in den Kreis. Wieviel dieser Hallentitel wert ist, muss sich erst noch zeigen. Neheim verfügt über eine stabile Defensive, die in 17 Partien wie auch Finnentrop/Bamenohl erst 21 Gegentore zugelassen hat, davon lediglich 7 in 8 Auswärtsspielen.

Der Tabellenfünfte wird sich am Sonntag so teuer wie möglich verkaufen, auch wenn die SG bei elf Zählern und vier Plätzen Vorsprung Zuhause Favorit ist. Verzichten muss Ralf Behle auf Burhan Tuncdemir, der sich in der Vorbereitung gegen Kaan am Fuß verletzte, und Tobias Kleppel, der sich mit Muskelproblemen herumschlägt.

FSV Gerlingen - Concordia Wiemelhausen

Jedes Spiel wird für den FSV Gerlingen ein Endspiel um den Klassenerhalt. Mit Concordia Wiemelhausen kommt eine Mannschaft an den Bieberg, die unberechenbar ist. Das Hinspiel verlor der FSV mit 1:4, inzwischen hat das Team von Stefan Breuer aber hinzugelernt, sodass auch ein Dreier gegen den Siebten der Tabelle durchaus drin ist. Von seinen bisherigen acht Heimspielen hat Aufsteiger Gerlingen lediglich zwei verloren; das sollte Mut machen gegen die Bochumer Vorstädter.

SV Hohenlimburg - FC Lennestadt

Wie startet Masters-Sieger FC Lennestadt in die verbliebenen Partien? Am Sonntag steht ein Verfolgerduell lenneabwärts auf dem Programm. Gegen den SV Hohenlimburg 1910 gab es am 17. August im Heimdebüt ein glattes 3:0. Im eigenen Stadion hat Hohenlimburg (Platz 6/29 Punkte) in acht Partien nur zweimal alle Punkte gelassen, bei 13:8 Toren und 14 Punkten ist ziemlich klar, wo die Stärken dieser Mannschaft liegen. 

Der FC Lennestadt (Platz 4/31 Punkte) hat auswärts ebenfalls 14 Zähler zu Buche stehen, allerdings 17:26 Tore. Ein Auswärtssieg wäre aber angesichts des starken Umschaltspiels des FC keine wirkliche Überraschung.

  • Finnentrop/Bamenohl – Neheim
  • Gerlingen – Wiemelhausen (beide Sonntag, 15 Uhr)
  • Hohenlimburg – Lennestadt (Sonntag, 15.30 Uhr)

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