„Trails4Germany“ erstmalig in Altenhundem – Sieg für Tim Dally

„Heiß und schlammig“

60 Teilnehmer nahmen erst die Hitze und dann einen ergiebigen Regenschauer in Kauf. Foto: Bianca Neumann

Altenhundem. Mit einem lauten Startschuss schickte der Lennestädter Bürgermeister Stefan Hundt am Sonntag in Altenhundem die Teilnehmer des ersten „Trails4Germany“-Laufs im Sauerland „in die Berge“.

Die zweite Etappe der sechsteiligen Laufserie hatte es in sich. Zwei Trail-Strecken über 12,4 und 20 Kilometer und 319 sowie 473 Höhenmeter sorgten für perfekte Bedingungen und Begeisterung. 140 Läufer aus ganz Deutschland waren von den Single-Trails, zwei spektakulären und anspruchsvollen Downhills, den herrlichen Fernsichten, aber auch vom zwischenzeitlich einsetzenden heftigen Gewitter mit Starkregen und Hagel angetan. „Das hat echt Bock gemacht“, kommentierte Langstrecken-Sieger und Lokalmatador Tim Dally (Sport-Schneider-Trail-Team, Altenhundem) die Bedingungen. „Gerade in dem Moment, als ich aufgrund der Hitze anfing zu schwächeln, kam mir der Regen gerade recht. Ich bin ein besserer Läufer, wenn es regnet“, erzählte er bei der Siegerehrung strahlend, nachdem er den Trail in 1:24 Std. gemeistert hatte.

Bei sonnigem Wetter und guter Stimmung starteten die Läufer von Altenhundem in den Wald in Richtung Kuhhelle und Langenei.

Die 140 Runner liefen durch Bäche, Hitze, strömenden Regen, Blitz, Donner, Hagel und Schlamm – und kamen trotzdem mit einem breiten Grinsen wieder ins Ziel: „Heiß und schlammig“, kommentierte ein Trailrunner. Tenor aller Teilnehmer: „Wir kommen wieder!“

Bei den Frauen war die erst 22-jährige Anika Fels (LG Coesfeld) die schnellste über die Langstrecke. Auf der 12,4 Kilometer langen Kurzstrecke gingen die Siege an Tobias Lautwein (SG Lautwein) und Adele Blaise-Sohnius (LAZ Puma Rhein-Sieg). Den nächsten Stopp macht die sehr anspruchsvolle Laufserie, die quer durch Deutschland führt, nach der Sommerpause am 22. September in Albersweiler in der Pfalz. Es folgen Blaubeuren (Schwäbische Alb; 30. September), der Naturpark Taunus (14. Oktober) und – der letzte und vielleicht entscheidende Lauf – am 21. Oktober in Kulmbach.

Organisator Peter Schneider: „Ich möchte mich im Namen aller bei der Stadtverwaltung, den Waldbesitzern und dem Forstamt und allen Helfern für die große Unterstützung bedanken.“

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