Simon Huckestein und Tanja Charitos siegen

SG Wenden siegt beim „Suppenschüssel-Cross“

Fabian Jenne, Simon Huckestein, Marco Giese und Tanja Charitos gingen in Offenbach erfolgreich an den Start.

Wenden. Seit SG-Trainer Egon Bröcher in den Jahren 2015 und 2016 das vereinsinterne Ausscheidungsrennen um die Teilnahme an der Team-EM im Crosslauf beim „Suppenschüssel-Cross“ in Offenbach durchgeführt hat, zieht es einige Langstreckenläufer aus dem Sauerland immer mal wieder dort hin.

Im vergangenen Jahr konnten beispielsweise Simon Huckestein und Fabian Jenne einen Doppelsieg über die 8km erreichen. Auch beim diesjährigen Rennen waren insgesamt vier Athleten der SG Wenden am Start. 

Zuerst gingen Tanja Charitos und Marco Giese auf die 4km-Strecke. Marco lief als Vorsichtsmaßnahme nach langer Fußverletzung auf dem rutschigen Boden ohne Spikes. Mit dem dritten Platz im Gesamteinlauf und einer Zeit von 13:40min. war er nicht ganz zufrieden und musste sich dem starken Sieger Dominik Müller vom SSC Hanau-Rodenbach um eine halbe Minute geschlagen geben. Tanja Charitos absolvierte ihren ersten Start in der Suppenschüssel und konnte im Ziel über den Sieg in der W40 in 18:50min. jubeln. 

Eine halbe Stunde später fiel der Startschuss für das Siegerduo des Vorjahres. Vom Start weg schlug Simon Huckestein ein hohes, aber kontrolliertes Tempo an. Fabian Jenne lief zunächst mit geringem Abstand hinterher, musste aber seiner erst kürzlich auskurierten Erkältung etwas Tribut zollen und den Teamkameraden ziehen lassen. Im Laufe des Rennens schob sich noch Christian Oppel zwischen das Wendener Duo. 

Simon Huckestein durfte im Ziel mit 35sec Vorsprung seinen Vorjahressieg verteidigen und pulverisierte außerdem den Streckenrekord von Tim-Arne Sidenstein aus dem Jahr 2015. 

Auch Fabian Jenne verbesserte seine Zeit aus dem Vorjahr um 50sek. und gab sich insgesamt zufrieden mit seiner Leistung. 

Als bei der Siegerehrung die obligatorischen Suppenschüsseln, statt Pokalen überreicht wurden, zeigte sich, dass die Wendener einen bleibenden Eindruck bei Veranstalter und den Zuschauern hinterlassen haben: „Toll, dass ihr immer von so weit her anreist. Ich kann mich noch erinnern, als die ersten acht Männer von euch durch die Suppenschüssel gewalzt sind.“

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