Skispringer ziehen in neue „Boxengasse“ um

Idole hautnah erleben

Alles offen, alles aus Glas und damit zu 100 Prozent transparent – Die Fans können ihre Idole beim Weltcup in Willingen bei allen Aktivitäten im „Springerdorf“ beobachten.

Beim 35. Forum Nordicum in Willingen, dem Treffen der internationalen Fachjournalisten aus dem nordischen Skisport und dem Biathlon, präsentierte sich der Ski-Club mit dem Thema „Willingen – ein Skisportzentrum mit Weltcup-Flair“.

In diesem Rahmen wurde auch vorgestellt, wie die Skisprung-Fans ihren Idolen beim nächsten Weltcup in Willingen noch näher kommen können.

Neben der optimalen Förderung der Skisportler vor Ort in Zusammenarbeit mit der Uplandschule als „Eliteschule des Sports“ und dem Ski-Internat des Hessischen Skiverbandes (HSV) standen Neuerungen für den Triple-Weltcup der Skispringer mit drei Weltcup-Konkurrenzen Ende Januar/Anfang Februar 2015 im Mittelpunkt.

Weltcup-Pressesprecher Dieter Schütz verdeutlichte das gemeinsame Ziel mit dem Internationalen Skiverband (FIS) und dem Deutschen Skiverband (DSV), durch die Nähe der weltbesten „Adler“ zu den vielen Fans, beim Kult-Weltcup im Sauerland noch mehr Atmosphäre und Emotionalität zu schaffen. Wie soll das gelingen? Die Skispringer ziehen sozusagen vom höchsten Punkt der Weltcup-Anlage in den Zuschauerbereich im Auslauf um. Dort gibt es ein neues „Springerdorf“ mit Warm-up-Zone und einen neuen Wachs- und Servicebereich, zu dem auch eine Springer-Lounge gehört. Alles offen, alles aus Glas und damit zu 100 Prozent transparent.

„Enorme logistische Herausforderung“

„Die Skispringer und ihre Serviceleute können von den Fans bei allen Aktivitäten hautnah beobachtet werden, mehr Nähe geht gar nicht“, verrät Weltcup-Rennleiter Volkmar Hirsch.

Natürlich stellen die Neuerungen mit dem SCW als Vorreiter im Weltcup-Zirkus den Veranstalter vor enorme logistische Herausforderungen, die gemeistert werden müssen.

Aber wenn die neue „Boxengasse des Skispringens“ an der Mühlenkopfschanze weltweit analog zur Formel 1 für die emotionalen Bilder sorgt, die sich FIS Renndirektor Dr. Walter Hofer davon verspricht, dann haben sich alle Mühen gelohnt.

Der Ticket-Vorverkauf für das Skispringen vom 30. Januar bis 1. Februar hat bereits begonnen.

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