Fußballer stimmen für Spielgemeinschaft

„Ja“ aus Serkenrode

Im Rahmen der außerordentlichen Mitgliederversammlung des SV Serkenrode votierten 60 Mitglieder für die Gründung einer Spielgemeinschaft mit dem SV Fretter.

Neben fünf Enthaltungen gab es ein „Nein“ gegen die in den Vorständen akribisch ausgearbeiteten Zukunftspläne der Fußball-Nachbarvereine.

Die 66 anwesenden Mitglieder des SV Serkenrode erlebten eine historische Zusammenkunft. „Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert“, sagte Herbert Schmidt-Holthöfer, Vorsitzender des SV.

Begrüßung, Fragerunde und Abstimmung passten sich der außergewöhnlichen Versammlung, des „Tages der Entscheidung“, an und lieferten ebenfalls ein außergewöhnliches Ergebnis ab: Nach nur vier Minuten beendete der sichtlich erleichterte Vereinschef die Zusammenkunft. Keine Fragen aus der Versammlung, nur eine „Nein“-Stimme und jede Menge Zuversicht lassen die Fußballer in eine erfolgreiche Zukunft blicken.

Nun geht der Spielball an den SV Fretter. Dort soll am Samstag, 8. Februar, im Rahmen der Mitgliederversammlung über die Bildung einer Spielgemeinschaft abgestimmt werden. Als dritte Kraft im Bunde wird – das „Ja“ aus Fretter vorausgesetzt –Joachim Schlüter als Kreisvorsitzender danach endgültig über die Bildung einer Spielgemeinschaft zwischen dem SV Serkenrode und dem SV Fretter entscheiden.

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