Realitätsnahe Simulation

Jan Philipp Springob Meister im ADAC SimRacing 

Jan Philipp Springob fuhr in der digitalen Variante des Motorsports deutschlandweit auf Platz 1.
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Jan Philipp Springob fuhr in der digitalen Variante des Motorsports deutschlandweit auf Platz 1.

Esports ist in aller Munde und damit auch die digitale Variante des Motorsport - SimRacing. Auch sie erfreut sich immer größerer Beliebtheit.  

Olpe - Durch die inzwischen immer realitätsnäheren Simulationen wird es ermöglicht, in die Rolle eines echten Profi-Rennfahrers zu schlüpfen und virtuell in einem GT3 oder GT4 Boliden Rennen zu fahren. SimRacing ist bereits seit Ende 2018 offiziell durch den Deutschen Motor Sport Bund (DMSB), den Dachverband für den Motorsport in Deutschland, als Motorsportdisziplin anerkannt. Viele Rennställe nutzen diese Möglichkeit, um Testfahrten aller Art durchzuführen.

Rennfahrer bereiten sich damit auf bevorstehende Rennen vor, lernen fremde Rennstrecken kennen, bevor sie diese zum ersten Mal in ihrem Rennwagen unter die Räder nehmen. So auch der Olper Rennfahrer Jan Philipp Springob, der sich mithilfe von SimRacing vor jedem Rennen mit den unterschiedlichsten Strecken der Welt vertraut macht, bevor er in seinen realen Mercedes AMG GT4 einsteigt.

Im Rahmen des Kick-Off Meisterschaft der Liga 1 (Supersportwagen nach Vorbild der ADAC GT-Masters) konnte sich Jan Philipp als Starter für den OAC Olper AutomobilClub im ADAC jetzt auch in der digitalen Variante des Motorsports deutschlandweit durchsetzen und belegte vergangene Woche nach dem achten Rennen in Zolder den 1. Platz.

Der virtuelle Motorsport bietet eine Vielzahl an Varianten: Sei es zu Hause vor dem Monitor, mit Lenkrad und Pedalerie im Sprintmodus oder im Vereinsheim zusammen mit den Clubkameraden des Motorsportclubs, bis hin zum Langstreckeneinsatz mit Fahrerwechsel in einem professionellen Simulator, der jede (virtuelle) Bodenwelle mittels spezieller Hardware an den SimRacer zurückmeldet. 

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