Heimische Läufer an der Obernau-Talsperre zum Jahresende in Topform

Jörg Heiner zeigt Konkurrenz die Hacken

Carmen Otto und Jörg Heiner zeigten sich zum Jahresende an der Obernautalsperre noch einmal in glänzender Verfassung.

Altenhundem/Netphen - Zum Jahresabschluss ließ Jörg Heiner (SG Wenden/Sport Schneider Trail-Team) noch einmal die Muskeln, sprich die Beine, spielen. Heiner gewann den 41. Obernau-Silvesterlauf.

Der traditionsreiche Silvesterlauf an der Obernautalsperre stand 2018 noch vor dem Aus, nachdem sich keine Helfer finden  gefunden hatten. 

Umso schöner,  dass die 41. Auflage mit neuem Orga-Team  wieder stattfinden konnte.  Auch die bekannten heimischen Läufer waren sehr erfolgreich unterwegs:  Jörg Heiner lief auf der Halbmarathon-Distanz vom Start weg in einsames Rennen und siegte mit mehr als fünf  Minuten Vorsprung vor  Viktor Horch (TuS Deuz) in 1.14:03std. über die Ziellinie.

 „Ich war mir bis zum Morgen noch nicht sicher, ob ich überhaupt starten soll, da ich in einige Nerven-zehrende Wochen hinter mir hatte und ziemlich groggy war", so Jörg Heiner nach dem Rennen. "Aber um den Kopf frei zu laufen, war es dann sehr schön an dort zu starten und viele Lauffreunde zu treffen. 

Die erste Runde lief er in 34:56 min., beim Zieldurchlauf bereits mit deutlichem Vorsprung, konnte Heiner das Tempo in der zweiten und letzten Runde - auf dem mit knapp 280 Höhenmeter recht hügeligen Kurs um den Obernau-Stausee - konstant halten. 

Heiner: "Nach ca. 15 km merkte ich dann doch die niedrigen Temperaturen um den Gefrierpunkt und nahm ein wenig Fahrt raus. Ich bin sehr zufrieden mit dem Endergebnis und den jungen Hirschen mit 46 Jahren Paroli geboten zu haben. Ich denke, dass es ein hervorragender Jahresabschluss war, der auf ein gutes nächstes Jahr hindeutet." 

Im gleichen Rennen, lief „Trail Queen" Carmen Otto  ein hervorragendes Rennen und kam als Gesamtzweite in 1,33:22std. ins Ziel. Otto, ebenfalls Sport Schneider Trail-Team, lief ein kontrolliertes und gleichmäßiges Rennen. 

"Für mich ist es mittlerweile schon ganz schön ungewohnt, auf Asphalt Speed zu machen, nachdem ich die ganze letzte Saison fast nur auf extrem unwegsamem Gelände unterwegs war. Aber solche Läufe sind immer gute Standortbestimmungen und machen zur Abwechslung auch Mal Spaß."

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