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Johanna Pulte gewinnt auch nationalen U20-Titel über 3000 Meter

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Von: Hartmut Poggel

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„Hoch die Schuhe“: So jubelte Johanna Pulte nach ihrem Sieg über 3000m U20 bei den deutschen Jugendmeisterschaften in Rostoc
„Hoch die Schuhe“: So jubelte Johanna Pulte nach ihrem Sieg über 3000m U20 bei den deutschen Jugendmeisterschaften in Rostock. © SG Wenden

Johanna Pulte, 18-jähriges Top-Lauftalent der SG Wenden, schwimmt momentan auf einer Welle des Erfolges. Sie gewann jetzt ihren zweiten deutschen Meistertitel.

Wenden/Rostock - Nachdem Johanna Pulte bereits Anfang Juni bei den Deutschen Meisterschaften U20 in Mainz den nationalen Titel über 5000 Meter gewonnen, und im Juli bei der U20-EM über 3000m Platz 5 belegt hatte, gewann sie nun auch am vergangenen Wochenende den Titel der deutschen 3000m-Meisterin U20.

Neben der Ausnahmeläuferin Johanna Pulte von der SG Wenden waren in Rostock noch 15 weitere Athletinnen im 3000m-Lauf der U20 am Start. Gleich drei davon waren, genau wie Johanna, vor zwei Wochen bei der EM in Tallinn im Nationaltrikot über 3000m oder 5000m unterwegs gewesen, sodass man von einem engen und hochkarätig besetzten Teilnehmerinnenfeld sprechen musste.

Vom Start weg hielt sich die Athletin von Trainer Egon Bröcher an der Spitze des Feldes auf. Zwischenzeitlich hatten sich sieben Athletinnen etwas abgesetzt und erhöhten stetig das Tempo. „Man hat früh gemerkt, dass alles auf ein klassisches Meisterschaftsrennen hinaus laufen würde“, schilderte Johanna Pulte ihre Eindrücke vom Rennen. Das bedeutet, dass zunächst ein eher verhaltenes Tempo angeschlagen wird und dann zum Ende hin sprichwörtlich die Post abgeht.

Um einem Sprintfinale auf den letzten 100m zu entgehen, erhöhte die Olperin etwa 300m vor dem Ziel ihr Tempo recht deutlich und niemand konnte ihr an den Fersen bleiben. Sie konnte den Vorsprung sogar kontinuierlich ausbauen und überquerte nach 9:28,38min. den Zielstrich. Damit ließ die 18-Jährige, die zum jüngeren der beiden Jugendjahrgänge gehört, die ältere und aus den letzten Jahren erfahrenere Konkurrenz eindrucksvoll hinter sich.

Im Ziel freute sie sich riesig: Nach den Gratulationen durch die Mitläuferinnen riss sie die Arme zum ausgelassenen Jubel nach oben. Auch der mitgereiste Trainer Egon Bröcher war höchst zufrieden mit seiner Athletin, die sich jetzt eine Pause auch redlich verdient habe. 

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