Terminplanung des Leichtathletikclubs alles andere als vom Glück verfolgt

LC Attendorn sagt Hansemeeting im Mai zunächst ab

Attendorn Leichtathletikclub Vorstand
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Der Vorstand des LC Attendorn sagte schweren Herzens das für den 15. Mai geplante Hansemeeting vorerst ab.

Alles andere als vom Glück verfolgt ist die Terminplanung des Leichtathletik-Clubs Attendorn (LCA). Eine weitere Traditionsveranstaltung fällt der aktuellen Lage zum Opfer. „Auch in diesem Jahr sorgt der Coronavirus dafür, dass das für den 15. Mai geplante Hansemeeting des Leichtathletikclubs abgesagt wurde“, so LCA-Geschäftsführer Franz Josef Quinke.

Attendorn - Nach intensiven Besprechung zwischen dem LCA-Vorstand und dem Kreisvorsitzenden Karl Heinz Besting wurde diese Entscheidung getroffen. „Eine Veranstaltung dieser Größenordnung wird uns in der aktuellen Coronalage niemand genehmigen“, so Quinke weiter.
Somit ist auch aktuell noch kein Nachholtermin für das Hansemeeting in Aussicht. Hoffnung besteht noch, eventuell im September dieses Sportfest neu anzusetzen.
Quinke weiter: „Was dann neue Verordnungen des Landes hergeben, weiß niemand, man kann einfach nur auf die Eindämmung der Pandemie hoffen, aber letztlich ist alles unklar.“
Eine Überlegung der Verantwortlichen, dann ersatzweise am 15. Mai die Werfergala des LCA auszutragen, wurde von den Organisatoren aufgrund von Hygiene- und Coronaauflagen, sprich, der Sicherheit von Athleten und Betreuern, ebenso verworfen.
Einigen konnte man sich aber auf einen Termin für die Werfergala. Der LCA beantragt nun beim Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) die Veranstaltungsgenehmigung für den 26. Juni. Daraus ist zu erkennen, dass Franz-Josef Quinke und der LCA bei der Planung zu einem möglichen Wettkampf noch in diesem Jahr nicht aufgeben.
Der LCA-Geschäftsführer: „Wir alle hoffen, dass wir bis dahin einen Wettkampf, wenn auch vielleicht mit etwas eingeschränkter Teilnehmerzahl, durchführen können.“
Ein weiterer geplanter Termin sind dann die Kreismehrkampfmeisterschaften am Samstag 28. August, im Hansastadion Attendorn.
Unklar ist auch die Situation der Vereine nach einem Ende der Pandemie: „Geht alles so weiter wie vorher, oder wird es neue Herausforderungen für die Vereine geben?“, fragt sich nicht nur Franz-Josef Quinke.
„Das ist und bleibt aber alles Spekulation. Wir müssen nach vorne schauen, egal was passiert.“

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