Titel erfolgreich verteidigt

Lukas Klemenz wird erneut Westfalenmeister im Dreisprung

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Lukas Klemenz (l.) verteidigte seinen Westfalenmeistertitel im Dreisprung.

Dortmund/Hochsauerland. Titel erfolgreich verteidigt: Bei den Westfälischen Hallenmeisterschaften, die am vergangenen Wochenende in Dortmund stattfanden, sicherte sich Lukas Klemenz (TuS Rumbeck) den ersten Platz im Dreisprung. Aber auch die sonstige Bilanz des LAC Veltins Hochsauerland konnte sich durchaus sehen lassen.

Insgesamt bezeichnete LAC-Pressesprecher Michael Küsgen die Wettkämpfe in der Helmut-Körnig-Halle als "erfolgreichen Einstieg in die Meisterschaftssaison in der Halle". Acht Athleten aus dem Sauerland sammelten vier Podest-Plätze und sechs Bestleistungen.

Ein Sprinter-Quartett brachte am Samstag richtig Schwung in den langen Wettkampftag. Sven Hültenschmidt (TV Herdringen/7,71 Sekunden) und Tim Bünner (TV Calle/7,73 Sekunden) erzielten im Vorlauf persönliche Bestleistungen. Ebenfalls mit persönlicher Bestzeit sprintete Eric Irmler (TV Schmallenberg) in 7,45 Sekunden über die Ziellinie und qualifizierte sich wie auch Steffen Brüggemann (TV Calle/7,53 Sekunden) für die Finalläufe der männlichen Jugend U18. Im Finale wurde Brüggemann mit persönlicher Bestzeit (7,47 Sekunden) 13., Eric landete in 7,46 Sekunden auf Rang neun.

Auf die Sprints folgte der Dreisprung mit Lukas Klemenz (TuS Rumbeck), der als Erster der Meldeliste auch auf der Ergebnisliste ganz oben stehen wollte. Nach einem durchwachsenen Wettkampf aufgrund kleinerer Probleme beim technisch korrekten Anlaufen des Brettes machte Lukas im sechsten Versuch mit 12,38 Metern deutlich, dass auch an diesem Tag kein Weg an ihm vorbeiführt - Titelverteidigung erfolgreich! 

Vize-Titel im Weitsprung

Und es sollte noch besser für den U18-Athleten kommen: Nach einer kurzen Pause platzte für Klemenz im Weitsprung endlich der Knoten und er legte eine Serie von Sprüngen, die alle persönliche Bestweite bedeuteten, in den Sand. Im sechsten und letzten Versuch endete der Flug bei 6,40 Metern, stolze 28 Zemtimeter weiter als seine bisherige Bestleistung. Nach dem Titelgewinn im Dreisprung sicherte er sich im Weitsprung den Vize-Titel in Westfalen.

Katharina Heyse (VfL Fleckenberg) und Charlotte Nockemann (TuS Oeventrop) traten im Anschluss auf der Laufbahn in Aktion. Katharina Heyse verbesserte sich in ihrem erst zweiten 1500-Meter-Lauf mit 5:27,60 Minuten nicht. "Das Meisterschaftsrennen war hochklassig besetzt und die Konkurrenz relativ schnell enteilt, weshalb Sie ihren Lauf auf sich gestellt bewältigen musste. Hier bewies Katharina Biss und lief im Bereich ihrer Bestzeit ins Ziel", berichtete Michael Küsgen.

Charlotte Nockemann war für die 800 Meter gemeldet und ging im zweiten Lauf an den Start. Auf Bahn vier startend lag Sie unter anderem durch den Kurvenvorsprung in Führung und bestimmte das Tempo in den ersten drei Runden. "Sehr heißblütig, in 400-Meter-Sprint-Manier, gestaltete sie ihr Tempo über 600 Meter etwas zu hoch, wodurch Charlotte in der vierten und letzten Runde zwei Konkurrentinnen vorbeiziehen lassen musste", schilderte Küsgen. Am Ende belegte sie in 2:28,43 Minuten Platz neun.

Staffel holt Platz drei

Im Hochsprung der Frauen erreichte Melanie Struwe (TSV RW Wenholthausen) einen erfreulichen dritten Platz in der höheren Altersklasse. Mit übersprungenen 1,66 Metern konnte die Deutsche Vize-Jugendmeisterin nicht ganz zufrieden sein, jedoch zeigte ein Blick auf die hochklassige Konkurrenz, dass auch hier keine Höhenjagd entbrannte. "Mit einer etwas höheren Anlaufgeschwindigkeit in der Kurve wird es am 2. Februar in Leverkusen wohl wieder höher hinausgehen", war sich Küsgen sicher.

Zum Abschluss eines langen Wettkampftages standen die 4x200-Meter-Staffeln auf dem Programm. Hier schickte das LAC eine Jungen-Staffel mit Lukas Klemenz, Steffen Brüggemann, Eric Irmler und Tim Bünner an den Start. Mit ambitionierten Zielen im Gepäck ging es im zweiten Lauf auf Bahn vier ins Rennen. Nach einem beherzten Rennen überquerte Schlussläufer Tim Bünner ganz knapp hinter der LG Kindelsberg Kreuztal in 1:37,64 Minuten die Ziellinie. "Alle Staffel-Abläufe waren bereits gut umgesetzt worden, sollen aber in den nächsten Rennen optimiert werden", meinte Küsgen. Belohnt wurden die Jungs mit Platz drei in der Gesamtwertung. "Für die DM-Norm (1:35,00 Minuten) hat es zwar noch nicht gereicht, aber der Anfang ist gemacht", teilte Küsgen mit.

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