Elsper Rennfahrer und Team nach drei Rennen an der Spitze der SP7 am Nürburgring

Marcel Hoppe vor der Halbzeitmeisterschaft

Marcel Hoppe vor der Halbzeitmeisterschaft
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Es läuft gut für den blau-schwarzen H & R-Porsche 911 mit der Startnummer 62. Fotos: VLN-Media

Elspe/Adenau – Zwei Siege, ein zweiter Platz und damit die Führung in der Klasse SP7 der Nürburgring-Langstreckenserie (NS), wie die vormalige VLN (Vereinigte Langstreckenserie Nürburgring) seit Jahresbeginn heißt. Für Rennfahrer Marcel Hoppe und sein Team im H & R-Porsche 911 GT 3 Cup mit der Startnummer 62 ist der Start in die neue Klasse bestens gelungen.

Der Umstieg des Mühlner-Teams aus dem Porsche-Cup in diese anspruchsvolle „Liga“ hat sich nach drei von acht Rennen damit schon bezahlt gemacht.

Hoppe geht gemeinsam mit seinen Fahrerkollegen Moritz Kranz und Peter Terting gegen starke werksunterstützte Profi-Teams für die Mannschaft von Mühlner Motorsport/Spa-Francorchamps ins Rennen.

Der erste der „Double-Header“ - zwei Rennen an einem Wochenende - endete für Hoppe & Co. mit einer Überraschung: Das Trio fuhr als Sieger über die Ziellinie, erhielt aber wegen eines Fehlers auf der Strecke eine 35-Sekunden-Zeitstrafe und fand sich letztlich auf Rang zwei wieder.

Das zweite Rennen am Sonntag lief dann ohne Zwischenfälle. Nachdem Kranz von der Pole-Position aus ins Rennen gestartet war, gab es einen fairen Kampf mit der Konkurrenz, der letztlich durch eine andere Boxenstopp-Strategie entschieden wurde.

So konnte Kranz das Auto wieder in Führung liegend an Hoppe übergeben. Bedingt durch die Strategie übernahm die 62 sogar für eine kurze Zeit die Gesamtführung im NLS-Feld. Nach 4 Stunden und 7 Minuten überquerte Terting mit einem deutlichen Vorsprung von über zwei Minuten die Ziellinie.

Damit übernahm der Porsche Nr. 62 auch wieder die Führung im Gesamtklassement der stark besetzten SP7.

Marcel Hoppe wartet auf seinen Einsatz.

Die Organisatoren haben für die Rennserie ein Konzept erarbeitet, das den Teams trotz der Covid-19-Situation die notwendige Sicherheit bietet. Die reguläre Boxengasse bleibt für Arbeiten an den Rennfahrzeugen geschlossen und mit einer neu eingerichteten Working-Lane im Fahrerlager ist es den Einsatzteams möglich, ausreichend Distanz zueinander zu halten.

Das Fahrerlager ist, wie auch die Tribünen und die Nordschleife, für Zuschauer gesperrt und die Anzahl der Teammitglieder begrenzt.

Teamchef Bernhard Mühlner war mit der Umsetzung der Corona-Regeln „am Ring“ sehr zufrieden: „Die Organisatoren haben alles getan, um professionellen Motorsport zu ermöglichen. Wir Teams haben optimale Bedingungen vorgefunden und man konnte trotz der aktuellen Bedingungen endlich wieder ein Rennen auf der Nordschleife fahren. Wir sind froh, dass die Fans so viel Verständnis haben und die Rennaction von zu Hause aus per vln-livestream verfolgen. Wir hoffen natürlich, dass bald wieder Zuschauer zur Strecke kommen können.“

Zwei sehr erfolgreiche Wochenenden liegen nun hinter der Mannschaft von Mühlner-Motorsport. Am heutigen Samstag, 1. August, geht es im vierten Lauf um den inoffiziellen Titel des Halbzeitmeisters“: Corona-bedingt werden in diesem Jahr nur acht Rennen ausgetragen. Heute findet das 43. Grenzlandrennen über vier Stunden statt.

Die Fahrer und die Mannschaft von Mühlner-Motorsport wollen erneut alles geben. Das Rennen wird um 12 Uhr gestartet, Fans können per Stream oder TV dabei sein.

Alle Infos auf der Internetseite www.nuerburgring-langstrecken-serie.de

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