Auszeichnung im Ehrenamt

Martin Arens für seine Tätigkeit beim VSV Wenden geehrt

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Martin Arens (m.) wurde von Ehrengast Bernd Wehmeyer (HSV-Manager), Landesehrenamtsbeautragter Ulrich Jeromin, Vizepräsidentin Marianne Finke-Holtz und FLVW-Präsident Gundolf Walaschewski (v.l.) für seine ehrenamtliche Tätigkeit beim VSV Wenden geehrt.

Hamburg/Wenden. Schon seit einigen Jahren werden die DFB-Ehrenamtspreisträger der DFB-Landesverbände aus Hamburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Westfalen mit einem „Dankeschön-Wochenende“ mit Partner oder Partnerin belohnt. Das Ganze findet reihum in den vier beteiligten Landesverbänden statt. Ausrichter in diesem Jahr war der HFV – der Hamburger-Fußball-Verband.

So ging es vom 18. bis 20. Mai natürlich nach Hamburg – und das nicht bei für die Hafenstadt bekanntem Schietwetter, sondern bei strahlendem Sonnenschein. Mit dabei der Ehrenamtspreisträger des Kreises Olpe Martin Arens vom VSV Wenden.

Auch Tage danach war er noch begeistert von den vielen neuen Kontakten, Eindrücken, interessanten Gesprächen und Diskussionen rund um das Thema Verein beziehungsweise Vereinsarbeit: „Es war ein Wochenende unter Gleichgesinnten. Dies kann man mit Fug und Recht behaupten. Viel wurde über die Sorgen und Nöte der Vereine gesprochen und wie man damit umgeht beziehungsweise umzugehen gedenkt.“ Arens weiter: „Ich hätte es bereut, wenn ich nicht mitgefahren wäre. Dies habe ich Raffael Diers vom FLVW und Andreas Hammer vom HFV als erstes Feedback bereits vor Ort mitgeteilt.“ 

Ein tolles Rahmenprogramm hatte der HFV zusammengestellt. Höhepunkt war sicherlich die Ehrungsveranstaltung im „Prinz Komma Bernhard“, der derzeitigen In-Location in Hamburg, die direkt an der Alster liegt. 

DFB-Uhr als Zeichen der Anerkennung 

Die Ehrung der Preisträger aus Westfalen übernahmen Ehrengast Bernd Wehmeyer (HSV-Manager), FLVW-Präsident Gundolf Walaschewski, Vizepräsidentin Marianne Finke-Holtz und der Landesehrenamtsbeauftragten Ulrich Jeromin. „Es war schon ein tolles Gefühl von Bernd Wehmeyer die DFB-Uhr überreicht zu bekommen. Ein wirklich sympathischer Mensch. Wir haben uns hinterher noch lange unterhalten. Schließlich stammt er auch aus Westfalen.“ 

Hilfreich war auch das Gespräch mit HFV-Präsident Dirk Fischer, zeigte es doch welche Kleinigkeiten manchmal in der Vereinsarbeit entscheidend sein können. Anschließend erkundete man bei Sonnenschein und 24 Grad in zwei Barkassen den Hamburger Hafen und die Speicherstadt – das klassische Fischbrötchen durfte dabei natürlich nicht fehlen. 

Auch der Sonntag hatte mit dem Besuch der Elbphilharmonie, einem Burger auf den Terrassen des Unilever-Hauses und dem Handballspiel zwischen dem HSV Hamburg und VfL Eintracht Hagen einiges zu bieten. 

Abgerundet wurde der Tag mit dem Besuch eines Steakhouses und einem gemütlichem Ausklang an der Hotelbar. „Einhelliger Tenor unter den Mitfahrern war, dass auch die Partnerinnen und Partner der Preisträger an diesem Dankeschön-Wochenende teilnehmen konnten. Denn auch sie sind ein wichtiger Bestandteil der ehrenamtlichen Arbeit und ohne sie oft in der Form nicht möglich.“ 

Natürlich wurde auch viel gelacht. Das Gesellige kam nicht zu kurz. „Es haben sich viele Freundschaften entwickelt. Auch meine Frau und ich haben uns mit einigen Teilnehmern auf ein Wiedersehen verabredet und die ersten Einladungen sind schon raus- beziehungsweise eingegangen. Man hat viel gelernt und erfahren, dass man einiges anders gestalten kann, aber auch vieles richtig macht.“ 

„Es war eine familiäre Atmosphäre und eigentlich müsste jeder beziehungsweise jede ehrenamtlich Tätige dies einmal erleben. Ich bin froh, aber auch sehr dankbar, dabei gewesen zu sein. Ich kann jedem Verein nur empfehlen, verdiente Ehrenamtler und Ehrenamtlerinnen unserem Kreisvorsitzenden und Ehrenamtsbeauftragten Joachim Schlüter zu melden“, so Arens glücklich.

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