Paul Krewet gewinnt Gold

Mescheder Ruderer erfolgreich bei U15-Meisterschaften in Brandenburg

Hanna Kieserling, Paul Krewet und Frederike Föster (v.l.) ruderten sich in Brandenburg nach vorne.

Meschede. Auf der Regattastrecke Beetzsee in Brandenburg fand jetzt der Bundeswettbewerb der zwölf- bis 14-jährigen Jungen und Mädchen statt. Auf den Weg an den Beetzsee durften sich Hanna Kieserling, die ihre erste Saison im Leistungssport bestritten hat, Frederike Föster, und Paul Krewet vom Ruderclub Meschede machen.

Beim Bundeswettbewerb treten die insgesamt 1070 Kinder in einer Langstrecke über 3000 Meter, einem Geschicklichkeitswettbewerb und der Bundesregatta über 1000 Meter gegeneinander an. 

Am Freitag mussten sich die Athleten in ihren einzelnen Bootsklassen auf der Langstrecke beweisen. Dabei war es das Ziel, unter die ersten sechs zeitschnellsten Boote zu kommen, um das A-Finale am Sonntag zu erreichen. Groß war die Freude am Abend, als die Ergebnisse bekanntgegeben wurden. Paul Krewet konnte bei den 14-jährigen Leichtgewichten im Einer den zweiten Platz, Frederike Föster in der offenen Gewichtsklasse der 14-jährigen Mädchen im Einer den dritten Platz und Hanna Kieserling bei den 13-jährigen Mädchen im Einer den sechsten Platz erreichen. 

Am Samstag wurde in gemischten Teams der Zusatzwettbewerb ausgetragen. Dieser bestand aus einem Ruder-Wissensquiz, Sackhüpfen, Medizinballstoßen, verschiedenen Laufspielen, Zielwerfen, Standweitsprung und einem Geschicklichkeitswettbewerb. Mit ihrer Riege konnten dabei alle Mescheder Athleten den ersten Platz und somit wichtige Punkte für die Länderwertung sichern. 

Frederike Föster verpasst Gold knapp 

Am Sonntag wurde es wieder spannend. Nun hieß es auf der 1000-Meter-Strecke alles zu geben. Den Anfang machte am frühen Morgen Hanna Kieserling. Mit einer für sie persönlich guten Vorleistung und einem sechsten Platz auf der Langstrecke musste sie sich in einem harten Kampf um Platz fünf am Ende über den sechsten Platz freuen. 

Bei auffrischenden Wind startete Paul Krewet in der Mittagszeit sein Rennen. Bereits nach wenigen Schlägen konnte er einen Vorsprung herausrudern, den er über die erste Streckenhälfte weiter ausbauen konnte. Nach 500 Metern verlor er jedoch durch einen Technikfehler kurz die Kontrolle über sein Boot und ließ sich von der Konkurrenz einholen. Nach diesem kurzen Schock behielt er dennoch Ruhe im Boot und konnte sich mit kräftigen Schlägen wieder an die Spitze des Feldes setzen. Am Ende hieß es Gold für ihn. 

Nachmachen wollte dies Frederike Föster in der offenen Gewichtsklasse der Mädchen. Nach einen mit Fehlern behafteten Start konnte sie die Konkurrenz auf der Strecke nach und nach hinter sich lassen. In einem spannenden Endspurt versuchte sie sich noch an die Spitze des Feldes zu setzen, musste sich aber auf den letzten Schlägen der Konkurrentin aus Potsdam mit knapp einer Sekunde Rückstand geschlagen geben. 

In der Pokalwertung für die Langstrecke und die Bundesregatta konnte NRW – wie in den letzten Jahren – den Sieg erlangen und somit auch den Gesamtsieg des Länderpokals mit gutem Vorsprung vor Berlin und Sachsen-Anhalt wieder nach NRW holen.

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