Vizetitel bei Westdeutschen Meisterschaften

Monika Gilsbach qualifiziert sich für die Deutschen Badminton-Meisterschaften

Monika Gilsbach spielte bei den Westdeutschen Meisterschaften groß auf.

Schmallenberg. Als einzige Teilnehmerin aus dem Hochsauerlandkreis nahm Badmintonspielerin Monika Gilsbach vom SV Schmallenberg an den Westdeutschen Meisterschaften O35 teil. Und das sehr erfolgreich: Sie kehrte mit dem Vizetitel und damit der Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften nach Schmallenberg zurück.

Im Dameneinzel O50 gab es das größte Teilnehmerfeld und daher wurde im einfachen KO-System gespielt. Monika Gilsbachs erste Gegnerin war Martina Tusche vom TV Witzhelden. Nach kurzem Abtasten und der Gewöhnung an die Halle ging der erste Satz mit 21-10 sicher an Gilsbach. Auch den zweite Satz gewann sie trotz einiger Flüchtigkeitsfehler mit 21-12, kam somit eine Runde weiter und erreichte das Viertelfinale. Hier wartete mit Susanne Oberem vom BC Herten die an Platz 3 gesetzte Spielerin. Die ersten Punkte waren umkämpft, dann aber konnte sich Monika Gilsbach klar mit 21-14 im ersten Satz durchsetzen. Noch eindeutiger endete der erste Satz: ohne große Fehler und sehr souverän mit 21-7. 

Im Halbfinale ging es gegen Annette Steger vom TV Littfeld weiter. Sie hatte im Vorjahr im Finale gestanden und war an Platz 2 gesetzt. Monika Gilsbach ging sehr konzentriert in das Spiel und übte vom ersten Ballwechsel an viel Druck auf ihre Gegnerin aus. Dagegen hatte die Littfelderin kein Gegenmittel und musste den Satz mit 5-21 abgeben. Auch der zweite Satz brachte kein anderes Bild.

Meisterschaften Ende Mai in Solingen 

Einige leichte Fehler und, mit Blick auf das Finale nicht mit dem letzten Einsatz, aber dennoch sicher entschied Monika Gilsbach mit 21-12 das Match für sich. Im Finale stand mit Charlotte Bucksteegen vom VfB GW Mülheim die Seriensiegerin der vergangenen Jahre als Gegnerin. Sie war an Platz eins gesetzt und hatte in ihren Spielen ebenso überzeugend gewonnen. 

Gilsbach startete sehr gut und konzentriert ins Finale. Im ersten Satz führte sie schnell mit einigen Punkten. Diese Führung verteidigte sie bis zum Satzende und gewann mit 21-19 Das war eine Überraschung, hatte ihre Gegnerin in den vergangenen Jahren nie einen Satz abgegeben. 

Doch Charlotte Bucksteegen bewies, dass sie kämpfen kann. Mit großem läuferischen Einsatz und starkem Spiel von der Grundlinie erspielte sie sich einen leichten Vorteil. Bis zur Satzmitte war es ausgeglichen, doch anschließend führten einige schnelle Fehler zum Satzverlust von Monika Gilsbach. 

Somit ging es in der entscheidenden dritten Satz. Dieser verlief ähnlich: zunächst sehr ausgeglichen mit tollen Ballwechseln und Punkten für beide Spielerinnen. Nach dem Seitenwechsel zur Satzmitte spielte Monika Gilsbach auf dem Feld mit der schlechteren Sicht und ihre erfahrene Gegnerin nutzte dies aus. 

So ging der dritte Satz mit 13-21 an die Vorjahressiegerin Charlotte Bucksteegen. Mit Platz 2 hat Monika Gilsbach die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften, die Ende Mai in Solingen stattfinden, erreicht.

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