Snowboard Weltcup kommt nach Winterberg

Nach neun Jahren zurück

Nach neun Jahren kehrt der Snowboard Weltcup nach Winterberg zurück.

Nach Bob- und Skeleton WM, Bob- und Skelton Weltcup sowie Rennrodel Weltcup hat die Ferienwelt Winterberg die Zusage für ein weiteres hochkarätiges Event bekommen. Am 14. März findet im Skiliftkarussell der FIS Snowboard Weltcup statt.

Drei Weltcups und eine Weltmeisterschaft – damit katapultiert sich das nördlichste Wintersportzentrum nach oben in der Riege der führenden Wintersport-Orte.

Die 120 weltbesten Raceboarder, darunter die amtierenden Olympiasieger und frischgebackenen Weltmeister, messen sich gegen Ende der Wintersaison im Parallel-Slalom (PSL) Damen und Herren. Bereits vor einigen Wochen hatte eine Delegation des Internationalen Skiverbands (FIS) den schneesicheren Poppenberghang im Skiliftkarussell besichtigt und für gut befunden.

„Profilierende Veranstaltung“

Neben Sudelfeld (7. und 8. Februar) ist Winterberg einer von nur zwei Stopps des Weltcup-Zirkus in Deutschland. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Winterberg einen weiteren Weltcup-Ort in Deutschland haben“, erklärt Prof. Michael Hölz – Präsident Snowboard Germany.

Und auch Winterbergs Tourismusdirektor Michael Beckmann freut sich, nach neun Jahren erneut die internationale Snowboard-Szene begrüßen zu dürfen. „Der Snowboard Weltcup ist eine wichtige und enorm profilierende Veranstaltung für Winterberg, das Sauerland und ganz NRW als Wintersportland.“ Als einzige internationale alpine Veranstaltung der Region rücke er die Wintersport-Arena Sauerland in den Blickpunkt der Weltöffentlichkeit. Mit der Veranstaltung ist die Region vertreten im wichtigsten Wettkampfkalender der alpinen Snowboard-Asse. Snowboard-Wettkämpfe seien schon lange keine Randsportart mehr, sondern seien längst zu viel beachteten Lifestyle-Events geworden.

Mit entsprechend hoher Medienpräsenz rechnen die Veranstalter. Die ARD habe eine Live-Übertragung bereits bestätigt. „Direkt nach der Bob- und Skeleton WM setzen wir der Wintersaison Mitte März noch einmal die Krone auf“, betont Wettkampfleiter Rolf Dickel.

Bereits im Februar 2005 fand der erste Weltcup statt und der zweite folgte sogleich. Auch 2006 fuhren die Racer ihren Parallel-Slalom am Flutlichthang im Skiliftkarussell aus. Hinzu kam in beiden Jahren ein Big Air Contest. Zu den Mega-Events kamen rund 15.000 Besucher.

Damals und heute haben sich viele Institutionen, Touristiker und Ehrenamtliche intensiv dafür eingesetzt, ihren Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Unter anderem der Snowboardverband, die Winterberg Touristik und Wirtschaft Gesellschaft (WTW), die Skigebiete und die FIS. Mit drei Weltcups und einer Weltmeisterschaft sei Winterberg der einzige Wintersport-Ort Deutschlands, der eine so dichte und hochkarätige Veranstaltungspalette bereithält – in zwei unterschiedlichen Wintersportdisziplinen.

Riesige Party geplant

Bis Mitte März wollen die Liftbetreiber genügend Schnee produzieren, um ausreichend Reserven für den Parallel-Slalom zu haben. Ausrichter des FIS Snowboard Weltcup sind die WTW, das Skiliftkarussell und der Skiklub Winterberg.

Zu einem solchen Großevent gehöre natürlich ein entsprechender Rahmen. Ein Organisationskomitee arbeite intensiv an einem passenden Programm. Denn eines sei klar: Snowboarder und Zuschauer sollen eine riesige Party feiern. Eine weitere Empfehlung für die Snowboard-Szene: Die Chill-and-destroy-Tour macht am 24. Januar Halt in Neuastenberg. Der Funpark im Skidorf bildet das Wettkampfareal.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare