ESV-Rhönradturnerinnen stehen vor dem Saisonabschluss

Noëlle Börner belegt Rang vier

Noëlle Börner (l.) wurde im Deutschland-Cup Vierte, Marie Wolf-Seara half dem TuS Grünewald und sammelte für ihn die meisten Punkte in der Deutschen Mannschafts-Meisterschaft.

Finnentrop/Lüdenscheid. Der TuS Grünewald-Lüdenscheid richtete anlässlich seines 125-jährigen Bestehens den 20. Deutscchland-Cup und die 45. Deutsche Mannschafts-Meisterschaft im Rhönradturnen aus. Mit dabei auch Turnerinnen des ESV Finnentrop.

Da Noëlle Börner bei den vier Qualifikations-Wettkämpfen hervorragende Leistungen abgeliefert hatte, ging sie als ESV-Vertreterin für den Westfälischen Turnerbund (WTB) verdienter Maßen an den Start. Pro Wettkampfklasse darf jeder Landesturnverband zwei Vertreter zum Deutschland-Cup senden. Souverän turnte Noëlle ihre Geradekür und ließ den größten Teil der Konkurrenz hinter sich. Mit nur 0,05 Punkten verpasste sie den Sprung auf das Treppchen und belegte hinter einer Kollegin vom WTB Platz vier. Dass sich Rhönradtalente in Westfalen tummeln, zeigte auch das Gesamtergebnis. Der Westfälische Turnerbund erreichte im Gesamtranking Platz 3.

Im Anschluss an den Deutschland-Cup folgte die 45. Deutsche Mannschafts-Meisterschaft.

Der ausrichtende Verein erhält automatisch eine Startberechtigung zu diesem Wettkampf. Hier werden je zwei Sprünge, Musik- und Spiraleküren von unterschiedlichen Turnerinnen gezeigt. Für den TuS Grünewald, der verletzungsbedingt unterbesetzt war, sprang kurzerhand Marie Wolf-Seara vom ESV ein und turnte für den ausrichtenden Verein ihre Musikkür.

Da sie kürzlich ihr Studium in Gießen begonnen hatte, fiel die Trainingszeit zuletzt sehr kurz aus. Dennoch präsentierte die Finnentroperin eine nahezu fehlerfreie Musikkür und konnte mit 7,20 Punkten die meisten Punkte für den TuS Grünewald in der Mannschafts-DM sammeln.

Für den ESV Finnentrop neigt sich die Wettkampfsaison 2017 dem Ende entgegen. Am heutigen Samstag, 25. November, müssen die jüngsten Rhönrad-Turnerinnen noch einmal ihr Können und Erlerntes beim alljährlichen „Bestwicht-Cup“ in Bestwig unter Beweis stellen.

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