Große Vorfreude

Bundesliga-Volleyball im Sauerland? RC Sorpesee reicht Bewerbung ein

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Für den RC Sorpesee gilt das Motto "Immer weiter hoch hinaus" - auch in der 2. Volleyball-Bundesliga.

Die Volleyballerinnen RC Sorpesee haben den nächsten Schritt in Richtung 2. Bundesliga gemacht: Der Verein hat fristgerecht die Bewerbung bei der Volleyball-Bundesliga (VBL) eingereicht. Die Vorfreude bei Team und Trainern ist riesig.

Sundern - Am Freitag, 15. Mai, läuft der Meldeschluss für Anträge zum Spielbetrieb der 2. Bundesliga Nord ab. Für den RC Sorpesee kein Grund zur Panik: Der (vom Namen her eigentliche) Ruderclub hat die Unterlagen, die nötig sind, um sich für die Teilnahme am Spielbetrieb der zweithöchsten Volleyball-Spielklasse in Deutschland zu bewerben, bereits eingereicht. 

Nicht ohne Stolz kann die Vereinsvorsitzende Ute Schlecht verkünden: "Der Verein, die Fans, das ganze Umfeld und nicht zuletzt auch unsere Partner hier in der Region stehen voll hinter dem Team und das in so ungewissen Zeiten wie jetzt. Ich freue mich riesig über die breite Unterstützung riesig!" Teammanager Linus Tepe, der die Lizensierung des RCS maßgeblich vorangetrieben hat, stimmt ein: "Alle Seiten haben zum Gelingen beigetragen. Die schnelle Reaktion der Liga auf die schwierige Situation und die unermüdliche Arbeit unseres Marketingpartners Mues und Schrewe waren natürlich Gold wert." 

RC Sorpesee: Sponsoren bleiben in der 2. Bundesliga an Bord

Waren die sportlichen Voraussetzungen für einen Aufstieg nämlich schon vor einiger Zeit gesichert, so musste man ob der wirtschaftlichen Lage in Corona-Zeiten um die finanziellen Voraussetzungen zwischenzeitlich schon bangen. Am Ende aber zeigt auch das Umfeld des ambitionierten Drittliga-Spitzenreiters der abgebrochenen Saison seine Stärke und Stabilität. Ausnahmslos alle Sponsoren der abgelaufenen Saison stärken dem RC Sorpesee weiterhin den Rücken. Zudem ist es dem Verein gelungen, wichtige neue Partner zu gewinnen und für die gemeinsame Sache zu begeistern. 

In Reihen der Mannschaft verbreitete sich die Nachricht von der Einreichung der Meldeunterlagen naturgemäß wie ein Lauffeuer. Zwar sind die schwarzen "Meistershirts" des Teams von Corona und dem Abbruch der Saison jäh überholt worden, das Motto aber gilt auch in der kommenden Saison - und sollte es in Liga zwei sein - umso mehr: "Immer höher, hoch hinaus!" Eine Einstellung, bei der Trainer Julian Schallow das Funkeln in die Augen bekommt. "Wer aufsteigen darf, der sollte es tun. Neue Herausforderungen geben den Kick, den man in der Entwicklung braucht", meint der Coach.

Für die Damen vom Sorpesee beginnt nun ab der kommenden Woche eine ganz besondere Vorbereitung: Für das Team hinter dem Team ist es auch aufgrund der Corona-Einschränkungen eine große Herausforderung, die Mädels für die neue Spielzeit in Form zu bringen. Und noch dazu stehen die Zeichen nun ganz klar auf Bundesliga-Volleyball am Sorpesee. "Eine bessere Motivation für die Quälerei in der Vorbereitung gibt es wohl nicht", erklärt Kapitänin Kirsten Prachtel. So werden die RCS-Damen alle einen Tick schneller laufen als normal. "Und wer das Gelände rund um den See kennt, der weiß, dass auch hier gilt: 'Immer höher, hoch hinaus!'", berichtet Julian Schallow augenzwinkernd.

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