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SC-Skilangläuferin Melina Schöttes bereitet sich auf Marathons vor

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Melina Schöttes nahm in Santa Caterina am ersten FIS-Rennen der Saison in Mitteleuropa tei
Melina Schöttes nahm in Santa Caterina am ersten FIS-Rennen der Saison in Mitteleuropa teil. © SC Oberhundem

Skilangläuferin Melina Schöttes vom Ski-Club Oberhundem konnte bereits zahlreiche Kilometer auf Schnee hinter sich bringen.

Oberhundem/Santa Caterina – Der kommende Winter wirft mittlerweile auch in unserer Region seine Schatten voraus.

Skilangläuferin Melina Schöttes vom Ski Club Oberhundem konnte bereits zahlreiche Kilometer auf Schnee hinter sich bringen. Nach 10 Trainingstagen im Oktober auf dem Dachsteingletscher ging es für die 23-jährige Mitte November für 3 Tage zum Training nach Seefeld in Österreich und von da direkt zum Höhentraining nach Livigno in Italien. In Seefeld fand das erste gemeinsame Teamtraining mit Einkleidung des Visma Skiclassic Profiteam „XC-Ski“ statt, für das Melina Schöttes in diesem Jahr bei den Skimarathons an den Start gehen wird.

Zum Abschluss der Trainingswoche in Livigno stand dann der erste Wettkampf der neuen Wintersaison auf dem Programm. In Santa Caterina, in der Nähe von Bormio, fand auf 1750 Meter Höhe das erste FIS Rennen der Saison in Mitteleuropa statt. Über 350 Skilangläufer und langläuferinnen aus 29 Nationen hatten hierfür gemeldet. „Für mich war es wichtig zum Abschluss der anstrengenden Trainingswoche einen Wettkampf zu laufen, da bot sich das Rennen in Santa Caterina an“, so Melina.

Auch der Deutsche Skiverband war mit einer kleinen Mannschaft und Trainerteam des B-Kaders vor Ort. Obwohl die Oberhundemerin keinem nationalen Kader angehört, durfte sie starten und wurde auch von den Betreuern und Technikern des DSV betreut.

Am Samstag stand der Sprint über 1,3 Kilometer in der freien Technik auf dem Programm

„Im Prolog lief es relativ zäh, aber das ist beim ersten Rennen immer so“, erzählt Melina nach dem Wettkampf. Trotzdem hatte es die angehende Physiotherapeutin als einzige der deutschen Starterinnen in die Finalläufe geschafft. Bei Dauerschneefall kam dann leider im Viertelfinale das aus. „Ich war in der Spitzengruppe mit dabei und wollte nach vorne gehen, als mir jemand auf die Ski getreten ist, dann bin ich gestürzt, im Sprint war es dann, da hat man keine Chance wieder dran zu laufen, ich hatte mich gut gefühlt, da wäre bestimmt mehr drin gewesen“, war Melina ein wenig enttäuscht nach ihrem ersten Wettkampf. Am nächsten Tag, standen 10 Kilometer in der freien Technik auf dem Programm. „Über Nacht habe ich leichte Halsschmerzen bekommen, da musste ich auf einen Start am Sonntag leider verzichten“, berichtet Melina weiter.

Wenn es die Coronalage zulässt geht es für Melina am 9. Dezember wieder nach Seefeld. „Ich möchte hier noch ein wenig Wettkampfpraxis sammeln, bevor die Skimarathons eine Woche später in Schweden losgehen“, gibt Melina einen kurzen Ausblick auf die weitere Saison in diesem Jahr.

In Seefeld ist im Rahmen des Deutschlandpokal und des Austria Cup ein FIS Rennen im Sprint und und Distanz geplant, bevor dann noch vor Weihnachten die Skimarathonserie im schwedischen Orsa mit einem Teamwettkampf über 14 Kilometer und einem Distanzrennen über 43 Kilometer startet.

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