Chance wie noch nie zuvor für zwei Fußballteams aus dem Kreis Olpe:

Schaffen FC Finnentrop und SpVg Olpe den Pokalcoup?

Hüpfend und singend feierten die FC-Fußballfrauen ihren Sieg im Achtelfinale über den SC Borchen. Foto: harpo

Finnentrop/Olpe. Diese Chance dürfte für beide Fußballmannschaften so schnell nicht wieder kommen. Sowohl die Frauen des FC Finnentrop als auch die Männer der SpVg Olpe können am Samstag Großartiges im Westfalenpokal leisten. Beide Mannschaften stehen im Viertelfinale des Pokals, beide haben Heimspiele, beide sehen sich Gegnern gegenüber, die nicht unschlagbar sind.

Den Auftakt machen am Samstag, 25. November, die Frauen des FC Finnentrop, Das Spiel des Teams von Trainer „Efti“ Douros wird bereits um 13.30 Uhr am Finnentroper Schulzentrum angepfiffen. Gegner ist Westfalenligist VfL Billerbeck. „Ungewöhnliche Zeit“, schmunzelt Engelbert Schulte. Dennoch hoffen er und die FC-„Ladys“ auf die Unterstützung vieler Fans. „Wir sind zuversichtlich“, so der FC-Vorsitzende. „Aber einfach wird es natürlich nicht.“ Die Elf aus Billerbeck ist für Finnentrop keine unbekannte Größe. „Wir haben in der vergangenen Saison noch gegen sie gespielt.“ Vor allem an das Heimspiel dürfte der FC noch gute Erinnerungen haben, das mit 2:1 gewonnen wurde. „Billerbeck ist keine der ganz großen Mannschaften, hat sich aber im Mittelfeld der Westfalenliga etabliert. Sie spielen sehr kompakt, verfügen über viel Erfahrung, wenn auch die bisherige Serie eher holprig verlief.“ Als eigene Marschroute gilt „sicher stehen, Nadelstiche setzen und 100 Prozent Leistung abrufen. Eben einen typischen Pokalfight liefern“. Dass die FC-Frauen dies können, bewiesen sie zuletzt im Achtelfinale gegen den Westfalenligisten SC Borchen. Der wurde zwar „erst“ vom Elfmeterpunkt aus bezwungen, in den 120 Minuten zuvor waren die Finnentroperinnen aber mehr als ebenbürtig und setzten sich letztlich verdient durch. Ein absolut offenes Spiel findet am Samstag um 14 Uhr am Olper Kreuzberg statt. Die Elf von Marek Lesniak erwartet mit TuS Hordel einen Konkurrenten aus der Westfalenliga, der die Olper „Kragenweite“ hat.Das Aufeinandertreffen in der Meisterschaft endete am 8. Oktober in Olpe mit einer 1:2-Niederlage. Olpe ist gewarnt, denn Hordel holte 10 seiner bisher 16 Punkte auf des Gegners Platz. Björn Schneider, Sportlicher Leiter der SpVg, ist dennoch zuversichtlich. „Wir sind nach sechs Punkten aus den letzten drei Spielen wieder auf dem richtigen Weg und wollen den Schwung mitnehmen, um Hordel vor heimischem Publikum zu bezwingen.“ Zur Bedeutung der Partie: „Das ist ein extrem wichtiges Spiel für den Club, da man im Halbfinale gegen einen starken Gegner um den Einzug ins Finale spielen würde. Natürlich darf man vom DFB-Pokal träumen. Wir hoffen, dass uns viele Fans unterstützen werden.“ Bereits für das Halbfinale qualifiziert sind die beiden Drittligisten SC Paderborn (Tabellenführer) und SF Lotte sowie Regionalligist TuS Erndtebrück. 

Wermutstropfen im Semifinale bei den Männern: Es gibt kein automatisches Heimrecht für unterklassige Mannschaften. Bei den Frauen legt der Verbands-Fußball-Ausschuss (VFA) die Austragungsorte der Halbfinalspiele fest.

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