Ungefährdeter Erfolg gegen Tabellenletzten

3:0 im Schnelldurchlauf: RC Sorpesee feiert souveränen Sieg gegen Wietmarschen

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Jubel, Trubel und Heiterkeit herrschte bei den Volleyballerinnen des RC Sorpesee und ihren Fans nach dem 3:0-Heimsieg gegen Wietmarschen.

Die Volleyballerinnen des RC Sorpesee sind im Spiel gegen den SV Wietmarschen ihrer Favoritenrolle mehr als gerecht geworden. Der Tabellenführer feierte gegen das Schlusslicht einen ungefährdeten 3:0-Sieg.

Sundern - Der RCS startete die Partie gegen den Tabellenletzten von der niederländischen Grenze mit vollem Kader, aber ohne seine heilende Physio-Hand Anne Marie Schmitz. Im ersten Drittel des ersten Satzes entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zwischen den Gastgeberinnen und einem früh angereisten und bestens motivierten Gegner - ohne dass eines der beiden Teams sich nennenswerte Vorteile erspielen konnte. Die Sauerländerinnen benötigten etwas Zeit, um auf Betriebstemperatur zu kommen. 

Ab dem 8:9 aus RCS-Sicht waren die Damen in Schwarz aber dann voll drin und nicht mehr aufzuhalten. Beim 16:9 war der Fuß auf dem Gas und bis zum 25:14, für das RCS-Außen Laura Kemper sorgte, ließen die Damen vom See nichts mehr anbrennen. Mit der 1:0-Satzführung und weiterem Rückenwind ging es für den RC Sorpesee zum Seitenwechsel.

"Demonstration der Stärke und Tiefe des Kaders"

Der zweite Durchgang geriet dann "zu einer Demonstration der Stärke und Tiefe des Kaders", wie RCS-Coach Julian Schallow nach dem Spiel berichtete. Bei den Gastgeberinnen kam viel Entlastung von der gut gefüllten Bank. Ob der Doppelwechsel mit Hanna Fleischer und Alexandra Sharipov oder aber die Entlastung für Laura Kemper, für die die wiederum glänzend aufgelegte Marie Metger sorgte. 

"Alles gelang prächtig", schwärmte Schallow - und so zog seine Mannschaft in Satz zwei einsam seine Kreise. Der Mittelblock mit Kim Spreyer und Vanessa Vornweg setzte aufmerksame Akzente in Block und Angriff und auch im Aufschlag hatten die beiden einen Sahnetag erwischt. Gegen Ende des Satzes kam auf Seiten der Gastgeberinnen dann auch Leonie Baumeister zu ihrem Debüt nach überstandener Bänderverletzung und steuerte starke Aufschläge zum 25:9 im zweiten Durchgang bei.

Mit der 2:0-Satzführung im Rücken folgte dann die Phase des Spiels, die Coach Julian Schallow nach eigener Aussage am wenigsten gefallen hat: Bis zum 1:4 aus RCS-Sicht war die Spannung aus dem Spiel des Tabellenführers plötzlich gewichen. Die sonst so stabile Annahme um das Libera-Duo Katharina Schallow und Abwehrspezialistin Victoria Vornweg geriet unter Druck und Zuspielerin Alexandra Sharipov hätte sich wohl eine goldene Nase mit Kilometergeld verdienen können. 

Auszeit bringt die Wende

Die erste und einzige Auszeit des RCS aber sollte die Wende bringen. Eine kurze Ansage, einen verschlagenen Aufschlag und einen 8:1-Lauf später hatte der RCS wieder die Kontrolle der Partie übernommen und lief über 17:12 mit weiteren sechs Spielerwechseln einem 25:17 in Satz drei entgegen. Nur knapp über eine Stunde nach dem Anpfiff war es geschafft und die Mannschaft jubelte mit der Blauen Wand über einen nicht gefährdeten 3:0-Sieg in eigener Halle.

So gab es am Ende dann das erhoffte Geburtstagsgeschenk für die Geburtstagskinder der vergangenen Woche, Katharina und Julian Schallow. "Ein Heimsieg, der den Schwung in Richtung Zielgeraden der Saison erhöht und wohl für viele der Fans auch eine Steilvorlage für die anschließenden Karnevalsfeierlichkeiten war", erklärte Julian Schallow. Für den RCS geht es am kommenden Wochenende um die nächsten Punkte in Liga Drei, wenn die Auswärtstour zu den Damen der BW Aasee Münster auf dem Programm steht.

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