Altenhundemer Extremsportler steckt in der Vorbereitung

Sergej Neu: Ziel ist die WM in Schweden

Sergej Neu bereitet sich zurzeit auf den 24-Stunden-Ultra in Are vor, zugleich Weltmeisterschaft.

Altenhundem – Um den Extremsportler Sergej Neu aus Altenhundem ist es zuletzt etwas ruhiger geworden. Doch der Schein trügt: Der 32-Jährige steckt mitten in der Vorbereitung für das 2019er-Spartan Race über 24 Stunden.

„Das ist diesmal vom 8. bis 10. November in Are in Schweden, ausgerichtet als ,Ultra-World-Championship‘.“

Und dafür gilt es, die Form zu finden. „Ich habe jetzt im dritten Jahr schon mehr Erfahrung und weiß, was ich meinem Körper zutrauen kann und wie ich trainieren muss.“ 2017 machte Neu im Vorfeld es Iceland-24-Ultra schmerzliche Erfahrungen mit dem neudeutsch „Überpacen“ genannten Zuviel-Wollen. „Ich dosiere die Übungen zwischen den einzelnen Wettbewerben besser und lege Erholungsphasen vor den jeweiligen Ultras ein.“ 

Das sieht dann so aus, dass Sergej Neu pro Woche 60 bis 70 Kilometer auf dem Rad, und 20 Km „zu Fuß“ zurücklegt. Nicht eingerechnet die Stunden in der „Folterkammer“ im Keller seines Wohnhauses in Altenhundem. Am heutigen Samstag, 20. Juli, sind Sergej Neu und „einige Jungs vom TV Rönkhausen, die ich überreden konnte plus Trainer Ralf Sonnenberg“, an einem Ort, an dem normalerweise die Stars von Ajax Amsterdam ihre Fans begeistern: „In der ArenA gibt es einen 5km-Trail mit entsprechenden Hindernissen.“ 

Am 26. Juli gehts dann über 110 km „rund um den Großglockner“, das nächste Vorbereitungsrennen findet dann über 105 km am 1. Augustwochenende im Pitztal statt – Neu: „Aber das sind nur Läufe, da gibt es keine Hindernisse.“ 

Vom 6. bis 8. September steht auf Sergejs To-Do-Liste ein Spartan Race in Oberndorf/Tirol. Darauf folgendes herausragendes Ereignis ist dann der eigentliche Quali-Wettbewerb für Are. „Das Quali-Rennen für die 24 Stunden findet in Schottland statt. Es sollte klappen.“

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