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Skimarathon in Schweden

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Von: Gregor Breise

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Melina Schöttes kurz vor Weihnachten in Schweden, wo ihr Sportjahr 2021 zuende ging
Melina Schöttes kurz vor Weihnachten in Schweden, wo ihr Sportjahr 2021 zuende ging. © Ski Club Oberhundem

Das Wettkampfjahr 2021 ging für Melina Schöttes mit dem Auftakt der diesjährigen Skimarathonserie in Schweden zu Ende.

Nach Wettkämpfen in Italien und Österreich ging es direkt vor Weihnachten mit drei weiteren Sportler des XC-ski Teams nach Skandinavien. In Orsa, 20 Kilometer von Mora, dem legendären Zielort des Wasalaufes entfernt stand am ersten Wettkampftag ein Teamwettbewerb auf dem Programm. Neun Kilometer mussten von den Damen und Herren der Teams gelaufen werden, wobei im Ziel immer die Zeit des Zeiten Läufers zählte, damit war auf der Strecke eine gute Zusammenarbeit mit abwechselnder Führungsarbeit sehr wichtig. 35 Teams dürfen in dieser Saison in der Profiliga des Skimarathon starten. „Bei den Damen sind wir am Ende auf Platz 19 gelandet, damit waren wir auf jeden Fall zufrieden“, berichte die Oberhundemerin nach dem Zieleinlauf, die die Strecke zusammen mit ihrer Teamkollegin Anna-Maria Dietze aus Sachsen absolvierte. In der Teamwertung zusammen mit den Männern landetet das deutsche Team auf Platz 26. In Skandinavien ist diese Rennserie dem Weltcup gleichgestellt, die Veranstaltungen werden alle live im Fernsehen übertragen, es wird auch als Weltcup des Skimarathon bezeichnet. Am nächsten Tag Stand ein Wettkampf über 33 Kilometer auf dem Programm.

„Bis Mitte des Rennen konnte ich sehr gut Mithalten,hatte eine gute Gruppe gefunden, leider konnte ich eine Tempoverschärfung nicht mitgehen, so dass ich danach eine Runde alleine laufen musste, bis die nächste Gruppe von hinten kam. Ganz zufrieden bin ich nicht, aber es hat Spass gemacht hier zu laufen, es war eine Superstimmung“, so die 23-jährige nach dem zweiten Wettkampftag, den sie mit Gesamtplatz 49 im Mittelfeld beendete. Weiter geht es in dieser Profiliga mit zwei Rennen Anfang Januar in Italien. „Über den Jahreswechsel werde ich in Ramsau am Dachstein trainieren, von da fahre ich dann direkt nach Toblach,“ gibt Melina ein Ausblick auf die weiteren Wettkämpfe. In Italien steht zuerst ein Wettkampf über 62 Kilometer und direkt am nächste Tag 32 Kilometer mit 1000 Höhenmetern auf dem Programm

„Das letzte Jahr hatte für mich viele Höhen und Tiefen. Mitte des Jahres hatte ich gesundheitlich Probleme, so dass ich das Training über mehrere Wochen fast komplett aussetzen musste. Bei der Rollski-WM im September lief es dann recht gut. Ich hoffe, dass ich mich jetzt gut auf die nächsten Rennen vorbereiten kann. Ich möchte mich ganz herzlich bei allen bedanken, die mich das ganze Jahr unterstützt haben, auch wenn es nicht so lief wie geplant, ganz besonders bei meinen Sponsoren, meiner Familie, dem Ski Club Oberhundem und natürlich der Bildungsakademie für Therapieberufe in Bestwig, die mich für alle Lehrgänge und Wettkämpfe freigestellt haben“, schliesst die angehende Physiotherapeutin das Sportjahr 2021 ab.

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