Wiedersehen mit alten Bekannten

RC Sorpesee erwartet Tabellenführer USC Münster II 

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Mit viel Einsatz wollen die Volleyballerinnen des RC Sorpesee dem Tabellenführer entgegentreten.

Sundern. Nach der 0:3-Pleite bei SSF Fortuna Bonn wartet am Samstag erneut ein harter Brocken auf die Volleyballerinnen des RC Sorpesee. Die zweite Mannschaft des USC Münster, aktueller Tabellenführer der Dritten Liga West, ist im Sunderner Schulzentrum zu Gast - mit alten Bekannten.

Laut RCS-Coach Julian Schallow ist dann "Bundesligaluft" im Schulzentrum Sundern zu schnuppern: "Mit der Zweitvertretung des USC Münster reist das Who-is-Who ehemaliger Bundesligaspielerinnen an den Sorpesee." Gleich sieben ehemalige Bundesligaspielerinnen stehen im Kader von USC-Coach Axel Büring. Das Ziel der Münsteranerinnen ist klar: Sie wollen in Liga drei ganz oben angreifen. 

Einige Verstärkungen – wie die ehemalige RCS-Spielerin Ines Bathen – kamen zwar erst kurz vor Saisonbeginn, "doch mit so viel Erfahrung sind Top-Leute überall und jederzeit ein Gewinn", meint Schallow. Dörendahl, Petrausch, Büring (ehem. Berg), Thewes (ehem. Reinink), Bathen, Ossowski, Quabeck (ehem. Hildebrandt) seien allesamt schon in Liga eins in Hauptrollen aktiv gewesen. Neben Ines Bathen gibt es aber noch eine weitere alte Bekannte: "Die Geschicke auf dem Feld hat dabei unsere langjährige Zuspielerin Lara Drölle zu lenken", berichtet Julian Schallow. 

Das spielerische Können hat die Büring-Auswahl bereits an den ersten Spieltagen unter Beweis gestellt: alle Spiele wurden gewonnen, zuletzt sehr überzeugend gegen Hildesheim, das in 65 Minuten abgefertigt wurde. "Ein Spitzenplatz in der Tabelle ist dem USC II damit schon jetzt gewiss", ist sich Schallow sicher.

"Müssen uns nicht verstecken"

Auf Seiten des RCS wurde in der Ferne ebenfalls am Punktekonte geschraubt: Fünf Punkte ergatterte das Team in den vergangenen Wochen. Einem knappen 3:2-Erfolg in Hildesheim folgte ein 3:1-Sieg in Lintorf. Indes verlief die Generalprobe zu diesem Spiel gegen den SSF Fortuna Bonn nicht nach Plan: Eine deprimierende 0:3-Schlappe brachte das Team aus dem Rheinland zurück ins Sauerland. 

"Wir wollen aber am Samstag wie immer unser Bestes geben. Unsere jungen Talente können zwar noch viel lernen, verstecken müssen sie sich aber ganz sicher nicht", gibt der RCS-Coach die Devise für die Partie aus. Ganz im Gegenteil - freue sich das Team doch auf das erste Heimspiel seit dem Saisonstart. Dabei hoffen die RCS-Damen natürlich wieder "auf ordentlich Unterstützung von der Tribüne". 

Das Spiel wird um 19 Uhr im Schulzentrum Sundern angepfiffen, Einlass für Zuschauer ist ab 18 Uhr.

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