Personalkonstellation noch unklar

RC Sorpesee will gegen Emlichheim in die Erfolgsspur zurückkehren

+
Auch im Heimspiel gegen SC Union Emlichheim II setzen die Volleyballerinnen des RC Sorpesee auf die Unterstützung der "blauen Wand".

Sundern. Das waren keine leichten Wochen zu Beginn des neuen Jahres für die Volleyballerinnen des RC Sorpesee. Personell durch einige Ausfälle geschwächt hat das Team noch keinen Punkt im Jahr 2018 eingefahren. Doch das soll sich am Samstag, 27. Januar, ändern. Dann treffen die RCS-Girls um 19 Uhr vor heimischem Publikum im Schulzentrum Sundern auf den SC Union Emlichheim II.

Das gegnerische Team um Trainerin Claudia Volkers, das derzeit einen Platz im Mittelfeld belegt, kann zahlreiche Talente in seinen Reihen verzeichnen - ganz typisch für den Verein aus Niedersachsen, dessen Erstvertretung in den vergangenen Jahren in der zweiten Bundesliga noch Gegner des RCS war. Denn auch der SCU ist ein Verein, der häufig auf Eigengewächse aus der Region setzt. "Dass diese dann nicht selten auch den Bundesadler auf der Brust tragen wie derzeit Pia Timmer, ist also kein Wunder, sondern ein Stück harte Arbeit", berichtet Linus Tepe, Co-Trainer des RC Sorpesee.

Trotz des Tabellenunterschieds dürfte der Sieg gegen den SSF Fortuna Bonn in der vergangenen Woche die Emlichheimerinnen nachdrücklich beflügeln. Mit dem 3:1-Erfolg wurde nicht nur der Tabellenplatz verbessert, sondern auch Selbstvertrauen getankt für das Match im Sauerland.

Anders sieht es auf Seiten des Gastgebers aus: "Nach drei Niederlagen in Folge gegen die Top-Teams der Liga muss es heute Ziel sein, die Auffahrt auf die Siegerstraße zu nehmen", gibt Tepe die Devise vor. In welcher Konstellation der RCS dann antritt, bleibt bis zum Ende noch ein kleines Geheimnis. "Nach den Ausfällen der letzten Zeit hoffen wir, dass sich das Lazarett lichtet und der Kader wieder füllt", erklärt Tepe.

Trotz der jüngsten Ergebnisse malt Trainer Julian Schallow nicht schwarz: "Wir werden hier am See nicht verrückt. Wir arbeiten mit jungen Talenten. Da sind Schwankungen ganz normal. Es gibt keinen Grund, unser Grundanliegen, junge Menschen aus der Region immer besser zu machen und mit ihnen möglichst weit oben zu spielen, zu verlassen."

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare