Finalrevanche geglückt

Spielvereinigung Olpe gewinnt im Jubiläumsjahr Hallenpokal

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Stadtsportverbandsvorsitzender Joachim Schlüter (l.), Bürgermeister Peter Weber (2.v.r.) und Leonardo Di Bella (r.) von der Sparkasse gehörten zu den ersten Gratulanten des Pokalsiegers SpVg Olpe.

Olpe. Zur Neuauflage des Finalspiels von 2018, Spielvereinigung Olpe gegen den VfR Rüblinghausen, kam es beim Hallenstadtpokalturnier – diesmal mit dem besseren Ende für die Spielvereinigung Olpe, die das Spielgeschehen über beide Turniertage dominierte und am 27. Januar das Hallenmasters-Turnier ausrichtet.

Denkbar schlecht startete der spätere Finalgegner und Gewinner von 2018, VfR Rüblinghausen, in das Turnier. Die Qaka-Elf verlor ihren Auftakt gegen den B-Ligisten SV Dahl-Friedrichsthal mit 0:1. 

Titelfavorit Olpe hingegen zeigte keine Blöße und marschierte ohne Niederlage ins Halbfinale, wo er C-Ligist Inter Olpe mit 8:0 abschoss. 

Knapper, aber ebenfalls ungefährdet, machte es Rüblinghausen. Im Gegensatz zum Vorrundenspiel gewann der VfR im Halbfinale gegen Dahl und zog mit einem 3:0-Sieg ins Finale ein. 

Das folgende 9m-Schießen um Platz 3 entschied der SV Dahl im Modus „Best of 3“ für sich und sicherte sich 200 Euro Prämie vom 1000 Euro starken Preispool, der von der Sparkasse Olpe-Drolshagen-Wenden ausgelobt worden war. Inter Olpe kassierte für den vierten Platz 100 Euro. 

Im Finale schnürte der Bezirksligist aus Rüblinghausen den Olper Landesligisten zunächst fast fünf Minuten in seiner eigenen Hälfte ein, ehe Kevin Krumm mit der ersten Chance das 1:0 für die Spielvereinigung markierte. Für die Entscheidung in einem darauf folgenden offenen Schlagabtausch sorgte wenige Sekunden vor Schluss Denis Huckestein mit seinem 2:0. „Der Schlüssel zum Erfolg war ein verbessertes Abwehrverhalten am Finaltag“, analysierte Thomas Hütte, der sich als spielender Trainer auch selbst im Turnier einbrachte. „In den entscheidenden Zweikämpfen und 1-gegen-1 Situationen waren wir im Vergleich zum Vortag viel präsenter.“ So musste die Spielvereinigung am Finaltag folgerichtig kein einziges Gegentor hinnehmen. 

Avdi Qaka gratuliert Spielvereinigung 

Sein Gegenüber Avdi Qaka beglückwünschte die Olper und erkannte den verdienten Sieg neidlos an: „Unser Ziel als zweithöchste Mannschaft war es, das Finale zu erreichen. Sicher will man dann auch gewinnen, aber es fehlte in der ein oder anderen Situation an Cleverness.“ Weniger Versöhnlich sprach Qaka die Situation in der Olper Realschule an, die einzelne Begegnungen eher in Rutsch- als Fußballpartien verwandelte. „Ich bin froh, dass sich bei diesen schlechten Bedingungen niemand von uns verletzt hat.“ 

Thomas Hütte wünschte sich mehr Konsequenz in der Auslegung der Futsal-Regeln: „Die Grätschen verhindern fast immer größere Torchancen. Ich würde mir wünschen, wenn diese Vergehen auch entsprechend mit einem Neunmeter oder einer zwei Minuten Strafe geahndet würden.“ 

Bei der Siegerehrung erhielt die Spielvereinigung neben dem Wanderpokal eine Prämie von 400 Euro. Rüblinghausen erhielt 300 Euro. 

Stadtsportverbandsvorsitzender Joachim Schlüter lobte in seiner Rede die Leistungen der Mannschaften, Schiedsrichter und des Ausrichters BW Oberveischede. Des Weiteren beglückwünschte er Olpe „zum verdienten Sieg“ und scherzte: „Bevor ihr in drei Wochen das Masters stemmen dürft, könnt ihr heute den Pokal und noch ein paar Kaltgetränke in die Luft stemmen.“

Bildergalerie Hallenstadtpokal Olpe 2019

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