1. SauerlandKurier
  2. Sport
  3. Lokalsport

Sportbünde Olpe und Siegen-Wittgenstein präsentieren zahlreiche Angebote

Erstellt:

Kommentare

In den internationalen Wochen gegen Rassismus sollen die teilnehmenden Vereine mit Fotos, Videos und anderen Aktionen ein sichtbares Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung im Sport setzen.
In den internationalen Wochen gegen Rassismus sollen die teilnehmenden Vereine mit Fotos, Videos und anderen Aktionen ein sichtbares Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung im Sport setzen. © KSB Olpe

Der März wird PINK! Die beiden Kreissportbünde Siegen-Wittgenstein und Olpe sind Teilnehmer und Mitgestalter des Projektes „Pink gegen Rassismus“. Dafür wurden in den beiden Kreisen insgesamt über 4000 pinkfarbene T-Shirts kostenfrei interessierten Sportvereinen zur Verfügung gestellt, um öffentlich für Toleranz Farbe zu bekennen.

Kreis Olpe - Der Kreissportbund Olpe arbeitet dabei mit dem Kommunalen Integrationszentrum und dem Kreisjugendring zusammen. In den internationalen Wochen gegen Rassismus (15. bis 28. März) und auch danach sollen die teilnehmenden Vereine mit Fotos, Videos und anderen Aktionen ein sichtbares Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung im Sport setzen. Die Farbe „Pink“ war im Jahr 2020 die Mottofarbe der Internationalen Wochen gegen Rassismus, welche von der gleichnamigen Stiftung jedes Jahr initiiert werden. „Der Stadtsportbund Duisburg hat im Pilotprojekt 2020 über 100 Vereine im Duisburger Raum begeistern können. So ist aus der ursprünglich geplanten kleinen Aktion ein sehr großes Signal geworden“, berichtet Micha Sommer, Fachkraft für „Integration durch Sport“ im Kreissportbund Siegen-Wittgenstein. „Entsprechend haben wir uns gerne an der Neuauflage beteiligt, um auf den (oft unbewussten) Alltagsrassismus im Sport und der gesamten Gesellschaft aufmerksam zu machen“, ergänzt seine Kollegin Maria Hebbeker vom Kreissportbund Olpe.

Gemeinsam mit ihren Kollegen Hanna Reifenrath und Daniel Ruiz von den jeweiligen Sportjugenden der Bünde sind sie seit August in der Planungsgruppe, der sieben Sportbünde des Landes NRW angehören, aktiv. Ihr Projekt hat Wellen geschlagen: Auf der zentralen Webseite sind mittlerweile 20 teilnehmende Bünde, Verbände und Initiativen hinterlegt - Tendenz steigend. Die Vision der Projektgruppe ist es, den Termin fest im jährlichen Sportkalender zu etablieren. Bereits in diesem Jahr sind Landessportbund und Sportjugend NRW begleitend im Boot. Somit konnte eine bundesweite Förderung, der Sonderfonds „Integration durch Sport“ des Deutschen Olympischen Sportbundes, zur inhaltlichen Gestaltung von „Pink gegen Rassismus“ erwirkt werden. Kern des Projekts ist ein abwechslungsreiches, digitales Bildungsprogramm für Sportvereine und alle Interessierten, welches auf der Webseite präsentiert wird. Neben unterschiedlichen Workshops, Vorträgen und Fortbildungsangeboten für Übungsleiter gibt es auch ein digitales Bilderbuchkino für Kinder. Der Höhepunkt des Programms findet am 19. März statt.

Zum Auftakt gibt es eine Keynote Speech der ehemaligen Fußballspielerin und erfolgreichen Moderatorin Shary Reeves. Darauf folgen eine spannende Podiumsdiskussion und das Unterhaltungsprogramm „Kabarett gegen Rassismus“ (u.a. mit Moritz Neumaier) zum krönenden Abschluss. Durchgeführt und aufgenommen wird die Veranstaltung im Deutschen Sportmuseum in Köln. Damit zahlreiche Gäste teilhaben können, wird der Abend per Live-Stream unter anderem auf Sportdeutschland.TV übertragen.

Anmeldungen und weitere Informationen sind auf der Webseite www.pinkgegenrassismus.de zu finden. Wer als Sportverein noch T-Shirts ergattern möchte, sollte sich zügig melden. Ansprechpartner:innen für Bestellungen sind in Olpe Maria Hebbeker (integration@ksb-olpe.org) und in Siegen Micha Sommer (sommer@ksb-siwi.de). Weitere Details gibt es auf den jeweiligen Homepages der beiden Sportbünde.

Auch interessant

Kommentare