„Déjà-vu“ bei Albaum/Heinsberg – einstellig das Ziel bei SC Drolshagen und RW Ostentrop/Schönholthausen

Start für drei überkreisliche Frauenfußballteams

Trainerteam und Neuzugänge der SG Albaum/Heinsberg (v.l.): Trainerin Stefanie Bachmann, Co-Trainerin Madeline Habbel, Franziska Ochsenfeld, Iulia Niculescu, Annika Japes, Torwarttrainer Sebastian Reichling und Betreuerin Peggy Sellmann
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Trainerteam und Neuzugänge der SG Albaum/Heinsberg (v.l.): Trainerin Stefanie Bachmann, Co-Trainerin Madeline Habbel, Franziska Ochsenfeld, Iulia Niculescu, Annika Japes, Torwarttrainer Sebastian Reichling und Betreuerin Peggy Sellmann.

Zwei Wochen nach den Männern beginnt an diesem Wochenende auch die Saison für die Fußballfrauen.

Kreis Olpe - Mit dem SC Drolshagen, der SG Albaum/Heinsberg (beide Landesliga 2) und RW Ostentrop/Schönholthausen (Bezirksliga 3) spielen nur noch drei Teams überkreislich Fußball. 

Drei Abgängen stehen in Drolshagen drei Neuzugänge gegenüber. Trainer Albert Martin muss auf Madlen Bodewig (USA-Studium), Melissa Huckestein (zurück zu LOK) und Ann-Katrin Lau (zum BVB) verzichten, aus Andernach ist Emily Reuschenbach hinzugekommen, aus der eigenen Jugend Sophie Martin und Alexandra Nohl.

Albert Martin erwartet eine schwere Saison: „Die Liga ist stärker geworden und die Teams sind enger zusammengerückt.“ Auf den Favoritenschild hebt der erfahrene Trainer die SpVgg Horsthausen, die sich „topverstärkt“ habe mit Spielerinnen aus der 2. Bundesliga. Mit Abstrichen folge der FC Iserlohn, „aber dahinter kann jeder jeden schlagen“.

Auf den letzten Drücker erhielt Emily Reuschenbach die Spielberechtigung. Sie kommt aus der 2. Bundesliga: „Von ihr erwarte ich viel.“ Sein Team strebe „einen gesicherten Mittelfeldplatz, am besten einstellig, an. Am Sonntag geht‘s am Buscheid gegen Iserlohn.

Neue Trainerin, drei Zugänge, keine Abgänge. Bei der SG Albaum/Heinsberg hat Steffi Bachmann die Qual der Wahl: Sie verfügt über 28 Spielerinnen, darunter 3 Torfrauen. Neu sind Franziska Ochsenfeld (SF Siegen), Annika Japes (TuS Halberbracht) und Julia Niculescu (Tor/Fortuna Freudenberg), mit Jacqueline Gutwein kehrt eine Langzeitverletzte zurück. „Drei Spielerinnen sind noch im Aufbau. Wir hatten eine gute Vorbereitung“, sagt Bachmann, die mit ihrer Mannschaft „unter die ersten Vier“ will. Am Sonntag kommt es zum „Déjà-vu“ gegen den 2020er-Mitaufsteiger Bochum-Bergen. Vor einem Jahr gab es in Albaum ein 3:2.

Vorfreude herrscht auch an der Koltermecke: „Ich bin positiv überrascht“, sagt RWO-Trainer Sebastian Stumpf. „Es gab keine Rhythmusprobleme nach der langen Pause. Alle Spielerinnen sind gallig, alle wollen spielen, die Stimmung im Team ist geradezu bombastisch.“ 22 Spielerinnen, darunter 5 A-Juniorinnen, stehen Stumpf zur Verfügung, aber nur eine Torfrau. Der Trainer ist mit einer Prognose vorsichtig: „Ich kann unsere Leistung im Moment noch nicht einordnen. Das Potenzial für die Bezirksliga ist aber in jedem Fall da. Wenn es sich so entwickelt wie bisher, ist die obere Hälfte drin.“ Sonntag spielt RWO in Oeventrop.

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