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Steffi Bachmann trainiert SG-Frauenteam

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Von: Hartmut Poggel

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Albaum Heinsberg SG-Frauenteam Trainerinnen Steffi Bachmann (r.) Madeline Habbel
Ab Sommer das Trainergespann bei der SG Albaum/Heinsberg: Steffi Bachmann (rechts) und ihre spielende Co-Trainerin Madeline Habbel. © Hartmut Poggel

Nach fünf sehr erfolgreichen Jahren endet im kommenden Sommer die Ägide von Martin Arndt als Trainer des Frauenteams der SG Albaum/Heinsberg. Mit Steffi Bachmann haben die SG-Verantwortlichen schnell eine adäquate und kompetente Nachfolgerin gefunden.

Albaum/Heinsberg – Stefanie Bachmann trainiert derzeit die ambitionierten Siegerland-Kreisligistinnen des SV Setzen. Bundesweit bekannt wurde sie aber bereits im Jahr 2000: Im Alter von 15 Jahren gab sie mit den Siegener Sportfreundinnen ihr Debut in der Frauenfußball-Bundesliga. Gegnerin bei ihrer Premiere war keine Geringere als Birgit Prinz.

Und am 22. April 2001 schoss „Tiffi“ nach ihrer Einwechslung gegen den 1. FFC Frankfurt -– direkte Gegenspielerin war die heutige ARD-Expertin Nia Künzer, bekannt durch ihr Golden Goal im Finale der Frauen-WM 2003 gegen Schweden – ihr erstes Tor zum 2:2-Endstand.

Mit 28 Jahren musste die Defensiv-Allrounderin, Fan von BVB und 1. FC Köln, ihre aktive Karriere verletzungsbedingt beenden. Bevor sie 2018 in Setzen anheuerte, trainierte sie unter anderem die Frauenteams Bürbach und Eichen-Krombach.

„Ich freue mich sehr auf die Herausforderung Albaum/Heinsberg. Wir kennen uns aus vielen Testspielen, ich weiß also um die Stärke des Teams. Ebenfalls freue ich mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Co-Trainerin Madeline Habbel.“

„Wenn es am schönsten ist, soll man gehen. Ich habe alles erreicht, was möglich war, jetzt ist mal Zeit für einen Wechsel“, so der gebürtige Brachthauser Martin Arndt. Mit ihm wurden die Frauen zweimal Olper Kreismeister, schafften im Sommer 2019 den Aufstieg in die Bezirksliga, und führten dort auf Anhieb souverän die Tabelle an. Beim Saisonabbruch standen die Arndt-Schützlinge klar auf der Pole Position und schafften den Durchmarsch in die Landesliga 2. Und auch dort sorgten Johanna Sellmann & Co. für Furore: Als die Saison nach dem 6. Spieltag unterbrochen wurde, rangierte die SG punktgleich hinter dem Topfavoriten FC Iserlohn auf dem 2. Platz.

Martin Arndt soll ein Abschiedsspiel erhalten. Die SG und SF Siegen wollen im Februar ein Benefizspiel austragen. Dies wird aber aller Voraussicht nach erst im Sommer stattfinden können und soll Martin Arndt den würdigen Rahmen für sein „Goodbye“ bieten.

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