Schwerpunkt liegt auf „Sport für Flüchtlinge“

Der Kreissportbund Olpe sucht einen „BufDi“

Kreis Olpe. Die Bundesrepublik hat 10.000 zusätzliche Stellen im Bundesfreiwilligendienst eingerichtet, die sich um Flüchtlinge und Asylbewerber kümmern sollen. Der Sport besitzt dabei als Integrationsmöglichkeit par excellence einen hohen Stellenwert. Dies gilt auch für den Kreis Olpe. Der Kreissportbund (KSB) bzw. die Sportjugend im KSB, sucht daher zum Jahresbeginn, aber spätestens zum 1. Februar einen sogenannten „BufDi“.

„Normalerweise“, sagt KSB-Geschäftsstellenleiter Henning Peuters, „werden ,BufDis‘ vom 1. August bis 31. Juli beschäftigt, wegen der vielen Flüchtlinge sind flexiblere Zeiten eingeführt worden.“ Der Vertrag ist bis zum 31. August befristet, Verlängerung möglich.

Peuters zum Arbeitsbereich und Anforderungsprofil: „Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39 Stunden, der Schwerpunkt liegt auf ,Sport für Flüchtlinge‘.“ Bewerber müssen volljährig sein, „Interesse an der Arbeit mit Sportgruppen zeigen, wobei Übungsleiterscheine oder C-Ausbildungen vorteilhaft, aber nicht zwingend nötig sind, ein Führerschein der Klasse B ist wünschenswert“. Und weiter: „Gute Selbstorganisation und eigenverantwortliches Arbeiten, Fremdsprachenkenntnisse sollten vorhanden sein und vor allem Interesse an der Arbeit mit jungen Flüchtlingen.“

Aufgabengebiete sind Koordinierung und Organisation des Engagements der KSB-Sportvereine für Flüchtlinge, Mitarbeit in der KSB-Geschäftsstelle in Olpe, Betreuung und Unterstützung von Angeboten und Projekten sowie Mitarbeit in entsprechenden Arbeitskreisen und Netzwerken. „Wir arbeiten den jungen Mann, die junge Frau, natürlich entsprechend ein“, sagt der KSB-Geschäftsführer, ferner sorgt die Sportjugend NRW für „sportorientierte Aus- und Fortbildungen“, 15 Bildungstage stehen dem „BuFDi“ zur Verfügung, 300 Euro monatlich beträgt die Vergütung.

Eine, die über das FSJ zum KSB kam, ist Laura Blöink, der der KSB im Anschluss ein Duales Studium „Sportbusinessmanagement“ ermöglichte: „Ein FSJ oder die Zeit als ,BufDi‘ ist eine gute Gelegenheit, viele verschiedene Bereiche des Sports kennenzulernen und sich beruflich erst einmal zu orientieren, bevor man sich für ein Studium entscheidet. Für die Persönlichkeitsbildung ist es sehr gut, Aufgaben selbstständig zu bearbeiten und Verantwortung zu übernehmen. Dazu die Arbeit im Team, die vielen neuen Kontakte, die man knüpft sowie die Aus- und Fortbildungen, die man in der Zukunft nutzen kann, machen FSJ oder ,BufDi‘ zur idealen Vorbereitung.“

www.ksb-olpe.org

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