Attendorner nutzen "Mammutmarsch" als Wettkampfalternative

TV-Läufer Rolf Kaufmann: "Brauchen viel Fantasie"

Rolf und Ulla Kaufmann sowie Alwine Samp und Frank Israel (v.l.) nahmen am ersten "Marathonmarsch" in Dortmund teil.

Attendorn - „Wir brauchen als Sportler in diesen Zeiten viel Fantasie, um unser Hobby weiterzuführen", sagt Rolf Kaufmann. Als Alternative bot sich beispielsweise der sogenannte "Mammutmarsch" an.

Rolf Kaufmann, nicht nur stellvertretender Vorsitzender des TV Attendorn, sondern zugleich auch ein Aushängeschild als Ultraläufer, ging dabei jüngst selbst voran und nutzte eine interessante Alternative nach einer fast wettkampffreien Saison.

TV-Quartett in Dortmund

Gemeinsam mit Ehefrau Ulla und den TV-Sportlern Alwine Samp und Frank Israel ging er beim ersten Mammutmarsch in Dortmund an den Start. 55 Kilometer vom Startpunkt Hochofenwerk Phoenix West aus legte das Quartett dabei gemeinsam zurück.

1000 Teilnehmer am Start

„Mit Mundschutz und unter Einhaltung aller notwenigen Hygieneregeln wurden die Teilnehmer immer nur in kleinen Einheiten auf die Strecke geschickt“, erläutert Kaufmann das verantwortungsvolle Konzept des Dortmunder Ausrichters. In großen Abständen waren zeitverschoben rund 1000 Teilnehmer unterwegs.

In Wuppertal ganz vorn

Nach einem Einstieg bei Sonne  ging das Wetter am Ende schließlich in Regen und Wind über; dies tat der Begeisterung der TV-Athleten aber keinen Abbruch. 9.30 Stunden benötigte die Gruppe und war sich bereits jetzt sicher, auch 2021 wieder am Start zu sein.

Dass es noch ambitionierter geht, hatte Rolf Kaufmann bereits vier Wochen zuvor unter Beweis gestellt. In Wuppertal legte er die geforderten 100 Kilometer in 14 Stunden und 55 Minuten zurück. Damit war er der schnellste Walker unter insgesamt 800 Teilnehmern.

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