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Über 1600 Sprünge

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Diesen Blick haben die Sportler von der Schanze ins Tal.
Diesen Blick haben die Sportler von der Schanze ins Tal.

In Winterberg fanden wieder Wettkämpfe im Spezialspringen und in der Kombination statt. Der DSV Milka Schülercup 2015 wurde mit dem DSV Lehrgang der Schülerklassen S12/S13 sowie Si 12-14 (weibliche Athleten) verbunden. Etwa 100 junge Talente aus dem Bundesgebiet folgten der Einladung des Deutschen Skiverbands in das Hostel Erlebnisberg Kappe.

Winterberg.

Bei kühlen, windstillen und nebligen Witterungsverhältnissen wurde am Freitag der erste Wettbewerb des MILKA DSC auf der K45 Schanze ausgeführt. Hier hatte das Schanzenteam um Günther Abel im Vorfeld tolle Arbeit geleistet und in zwei Tagen die Eisspur am Herrloh präpariert. Dies ist ein Novum in Deutschland, denn nur Winterberg verfügt über eine K45 Schanze mit Eisspur. Die jungen Athleten begannen mit einem speziellen Wettkampf, bei dem in jedem Sprungdurchgang ein spezielles Merkmal fotografiert wurde. So gab es vier Durchgänge, bei denen die Anfahrt von hinten, sowie seitlich der Absprung, der Flug sowie der Aufsprung im Bild festgehalten wurde.

Die zusammengefassten und ausgewerteten Bilder bekamen die jungen Sportler mit individuellen Hinweisen vom Wettkampfbeauftragten des DSV Sepp Buchner, Christoph Klumpp (Nachwuchstrainer SSP) und Florian Aichinger (Nachwuchstrainer NoKo) am Sonntag überreicht. Am Samstag stand der Einzelwettkampf im Deutschen Schülercup (DSC) auf dem Programm. Das Springen fand für die Kombinierer und Spezialspringer auf der K45 statt. Die Kombinierer wechselten danach auf die Ski-Rollerbahn in Neuastenberg.

Vom Skiklub Winterberg waren dabei: Jolina Moczarski, Marie Naehring, Emily Müller und Paulos Guntermann. Von den Winterbergern fuhr Jolina die besten Ergebnisse ein: Beim Inlinerlauf auf der Skirollerbahn in Neuastenberg erreichte sie mit der besten Laufzeit ihrer Klasse schließlich Platz 4 und verpasste das Podest nur knapp.

Das gesamte Wettkampfwochenende hat allen Athleten sehr gut gefallen. Insbesondere die Winterberger waren begeistert und noch in den Trainingseinheiten Tage nach den Wettkämpfen hochmotiviert.

Am Sonntag wurde der Team-Wettbewerb im Spezialspringen ausgeführt. Es gewann bei den Damen das Team 1 vom SVSAC (Skiverband Sachsen), bei den Jungs das Team 1 vom BSV (Bayrischer Skiverband). N

Sepp Buchner vom DSV zeigte sich wie im vergangenen Jahr sehr zufrieden mit der Organisation, der perfekt präparierten Sprunganlage, dem Umfeld und der Unterkunft im Hostel. Die Sprunganlage hatte problemlos über 1600 Sprünge auf der Eisspur ausgehalten. Die erfolgreiche Veranstaltung soll im nächsten Jahr wieder in Winterberg stattfinden.

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