"Freuen uns auf spannende Fights"

Volleyballerinnen des RC Sorpesee starten optimistisch in die neue Saison

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Spielerinnen, Trainerteam, Vereinsverantwortliche sowie Sponsoren des RC Sorpesee fiebern dem Saisonstart in der dritten Volleyball-Liga entgegen.

Langscheid. Sportbegeisterte und Volleyballfans aus der Region sollten sich für den kommenden Samstagabend, 16. September, nichts vornehmen: Nach langer Vorbereitungsphase beginnt für die Volleyballerinnen des RC Sorpesee mit dem Heimspiel gegen den Detmolder TV (19 Uhr, Schulzentrum Sundern) wieder der Kampf um Punkte, Sätze und Siege. Für eine erfolgreiche Drittliga-Saison setzt die Talentschmiede am Sorpesee auf eine ausgewogene Mischung aus erfahrenen Spielerinnen und jungen Eigengewächsen.

Die Zeit des Wartens ist vorbei: Mit viel Elan, guten Vorsätzen, einer intensiven Saisonvorbereitung und einer großen Portion Vorfreude wollen die Volleyball-Damen einen Start nach Maß hinlegen und wieder für Begeisterung auf den Rängen sorgen. Nach dem sportlichen Abstieg in der vergangenen Saison – nach zwei Jahren in der zweiten Liga – präsentieren sich der Verein, der jüngst die Auffrischung des Status als Landesleistungsstützpunkt erhielt, und dessen Umfeld für die zweithöchste Amateurklasse aber nicht weniger gut gerüstet und professionell: „Ich freue mich, dass wir mit einem bewährten ‘130 Prozent’-Trainerteam, einigen erfahrenen Spielerinnen, einer Vielzahl an hoffnungsvollen Talenten sowie einem schlagkräftigen Sponsorenpool eine gute Basis für eine erfolgreiche Saison geschaffen haben. Ich bin überzeugt, dass uns auch unsere treue Fangemeinde, die ‘Blaue Wand’, wieder lautstark unterstützen wird“, äußerte sich RCS-Vorsitzende Ute Schlecht bei der Präsentation des Kaders, der Sponsoren sowie der neuen Trikots zuversichtlich. 

Nach den Abgängen einiger Leistungsträgerinnen – insbesondere Lena Vedder, die künftig beim USC Münster in der 1. Bundesliga aufschlägt – hat sich das Gesicht der Mannschaft verjüngt. Doch mit Bonnie Bastert, Franziska Finke, Alina Hustadt sowie Laura Kemper rücken Nachwuchstalente aus der eigenen Jugend in den Kader nach, die sich in vergangener Zeit hoffnungsvoll weiterentwickelt haben und die „alten Hasen“ rund um Kapitänin Kirsten „Kiki“ Platte wirkungsvoll unterstützen können. Mit Kim Spreyer, die in der vergangenen Saison große Fortschritte gemacht und sich einen festen Stammplatz erkämpft hat, kommt zudem reichlich „Bums“ in das Offensivspiel. „Und dann können wir noch eine neue Spielerin namens Katharina Schallow im Team begrüßen, mit reichlich Erfahrung aus der zweiten Liga“, bemerkte Ute Schlecht mit einem Schmunzeln und wies damit darauf hin, dass Trainer Julian Schallow und Annahme-Außen-Spielerin „Kathy“ seit Ende August miteinander verheiratet sind. 

"Kein Grund, es locker angehen zu lassen"

Damit die RCS-Mädels neben dem spielerischen und taktischen Können auch mentale sowie vor allem auch ausreichend physische Stärke für den sportlichen Erfolg mit in die neue Saison nehmen werden, wurde das Trainerteam um Julian Schallow, Linus Tepe und Physiotherapeutin Anne Schmitz durch den erfahrenen Athletik-Trainer Matthias Warnck verstärkt. „Wir wollen Schritt für Schritt den Umfang des Athletiktrainings ausweiten. Ich sehe die körperliche Fitness nicht nur als wichtige Grundvoraussetzung für den sportlichen Erfolg, sie vermindert auch die Gefahr für chronische Verletzungen“, betonte Trainer Schallow im Gespräch mit dem SauerlandKurier. 

„Der Abstieg in die Dritte Liga ist für uns kein Grund, es locker angehen zu lassen. Daher sind wir schon seit Ende Mai im Training, inklusive reichlich Kraftaufbauarbeit und vielen individuellen Trainingseinheiten“, berichtete Schallow. Obwohl – oder gerade weil – die RCS-Volleyballerinnen ohne „Zukauf“ von außen in die Saison starten und der Verein wie gewohnt auf die Verstärkung durch die eigene Jugend setzt, sieht der Trainer das Team gut aufgestellt und bestens gewappnet: „Die Mädels haben mit großen Eifer trainiert und auf vieles verzichtet. Die Neuen haben sich toll integriert und haben das Zeug, aktive Rollen zu übernehmen. Darüber hinaus können wir recht flexibel agieren, da die Spielerinnen auf verschiedenen Positionen spielen können.“ 

In der Vorbereitung wurden alle Testspiele gewonnen: 4:0 gegen die Auswahl des Westfälischen Volleyball-Verbandes, 3:1 gegen den TV Gladbeck, 3:0 gegen Olpe, zudem der Turniersieg in Bonn. „Das waren Siege gegen eine hochklassige Konkurrenz, doch die Spiele haben auch gezeigt, dass noch reichlich Luft nach oben ist. Jetzt heißt es, den Schwung mitzunehmen und gut aus den Startlöchern zu kommen“, meinte Schallow. 

Auf die Mädels vom Sorpesee warten auch in der dritten Liga Hochkaräter und Teams, die sich mit starken Spielerinnen von außerhalb verstärkt haben: „Das werden keine leichten Aufgaben. Teams wie SF Aligse, SV Blau-Weiß Aasee und BSV Ostbevern werden sicher harte Brocken sein. Unser Ziel ist es, schnell in unseren Spielrhythmus zu kommen und einen guten Saisonstart zu erwischen. Jetzt freuen wir uns auf spannende und emotionsgeladene Fights. Und natürlich auf die bombastische Stimmung auf den Rängen durch unsere ‘Blaue Wand’“, fiebert der Trainer dem Saisonstart entgegen.

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