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Wieder im Sattel

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Präsentation der neuen Radbekleidung RSC´ler von links: Kevin Materne, Volkmar Kretschmer, Christoph Mönig, Dieter Kothke, Mirsad Smailovic, Clemens Bräutigam, Bernd Materne, Alfons Heimes, Walter Müller, Kathrin Heimes, Julian Schmidt, Volkmar König, Paul Vollmert, Hubertus Schmidt, Kur- & Freizeit GmbH Schmallenberger Sauerland (2. v. r.).
Präsentation der neuen Radbekleidung RSC´ler von links: Kevin Materne, Volkmar Kretschmer, Christoph Mönig, Dieter Kothke, Mirsad Smailovic, Clemens Bräutigam, Bernd Materne, Alfons Heimes, Walter Müller, Kathrin Heimes, Julian Schmidt, Volkmar König, Paul Vollmert, Hubertus Schmidt, Kur- & Freizeit GmbH Schmallenberger Sauerland (2. v. r.).

Der Radsportclub Hochsauerland startet am Sonntag, 22. März, in die neue Straßensaison 2015. Die RSCler treffen sich um 13.15 Uhr beim Forellenhof Poggel Eslohe und beginnen dann die gemeinsame Fahrt durch das Esloher Sauerland.

Dabei werden schon einige von ihren gerade absolvierten Frühjahrstrainings auf Mallorca profitieren. Weitere Vereinsmitglieder werden in den nächsten Tagen zur Baleareninsel aufbrechen und dort in der Wärme einige hundert Trainingskilometer unter die Räder nehmen.

Sieben Mitglieder hatten in den vergangenen Wochen allerdings schon ein besonderes Frühjahrs-Highlight auf der Radrennbahn des Sportforum Kaarst-Büttgen wahrgenommen. Hierbei konnten sieben RSCler das Gefühl der Sechs-Tage-Rennen auf dem 250 Meter Holzoval einer Radrennbahn selbst erleben und stellten sich der Herausforderung. Ausgerüstet mit einem Bahnrad, ohne Bremsen und ohne Gangschaltung mit dem sogenannten starren Gang drehten sie ihre bis zu 80 Kilometer und 320 Runden je Termin. Durch die Einweisung der erfahreneren Bahnfahrer gelang es allen sehr schnell die Runden im unteren Viertel der Bahn zu absolvieren.

Wichtig war es die Geschwindigkeit immer über 33 bis 35 km/h zu halten um in den Steilkurven nicht abzurutschen und Stürze zu vermeiden. Die beiden Anfänger auf der Bahn, Thomas Baumhöfer und Kevin Materne, konnten ihr erstes Vertrauen in vielen Runden erfahren und damit Sicherheit auf der Radrennbahn bekommen. Die Fahrer mit langjähriger Raderfahrung, Jannis und Manfred Heidbreder, Bernd Materne, Norbert Stoer und Franz-Josef Strunz wagten sich im Verlaufe der Trainings bis in die Hälfte, um dann an der blauen Linie ihren Runden zu drehen.

Der Reiz und Nervenkitzel am oberen Rand der Bahn zu fahren oder den Windschatten einer Gruppe mit Führungswechseln und Führungsarbeit ließen sich die RSCler nicht entgehen. Als weiteres Highlight sorgte ein Derny (leichtes Motorrad für Schrittmacherdienste im Radsport), hinter dem die Geschwindigkeiten noch weiter erhöht wurden und die Fahrer mit 44 km/h und mehr ihre Runden absolvierten. Vier Termine hatten die RSC Fahrer bis Februar 2015 zum Training ausgenutzt. Allen hat es auf dem Holzoval der Radrennbahn Spaß gemacht und sie haben sich vorgenommen auch im Winter 2015/2016 die Fahrt nach Büttgen und dieses spezielle Training zu wiederholen.

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