25-Jährige finisht die Challenge in Roth: nach 11.14:23 std. überglücklich im Ziel

Yvonne Fischer als erste Attendorner Triathletin bei Iron Man

Yvonne Fischer nahm als erste Attendorner Triathletin an einem Iron Man teil - mit Erfolg
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Yvonne Fischer nahm als erste Attendorner Triathletin an einem Iron Man teil - mit Erfolg.

Yvonne Fischer hat sich in die Annalen von „TRI-TIME“, der Triathlon-Abteilung des TV Attendorn geschrieben: Die 25-Jährige startete und beendete als erste Frau der Abteilung einen Iron Man. Nach 11.14:23 std. erreichte sie bei der Challenge im fränkischen Roth überglücklich das Ziel. 

Attendorn/Roth - Im deutschen Mekka des Triathlons konnte sie endlich nach monatelanger Vorbereitung an den Start gehen. Wo normalerweise morgens bereits ab 6 Uhr mehr als 10.000 Zuschauer die Brücke und die Kanalufer säumen, war es diesmal um einiges leerer. Das Startfeld war um die Hälfte reduziert worden, Zuschauer sollten zu Hause bleiben. All dies sorgte dafür, dass nur gute 1000 Zuschauer beim Schwimmstart zum Anfeuern anwesend waren. Auch eine kleine Gruppe aus Attendorn fand sich in Roth ein.

Gestartet wurde in Blöcken von 100 Teilnehmern, sodass Yvonne Fischer um 7.30 Uhr in der ersten Frauengruppe losschwimmen konnte. 3,8km im Rhein-Main-Donaukanal, der eigens am Vortag gesperrt wurde, galt es zu bewältigen. Bereits nach knapp 1.15 std. war die TVA-Triathletin wieder in der Wechselzone zum Radfahren. „Mit dieser Zeit habe ich nicht gerechnet. Schnell hatte ich eine gute Gruppe erwischt, mit der ich mitschwimmen konnte. 5 Minuten schneller als geplant.“ So die Aussage von Yvonne.

Eine Runde von guten 80 km galt es im Frankenland zweimal abzuradeln. Zur Enttäuschung der meisten Athleten war die bekannteste Steigung bei diesem Event, der Solarer Berg in Hilpoltstein, wegen Bauarbeiten gestrichen worden. „Das ärgert mich am meisten. Das ist eines der Highlights hier bei der Challenge in Roth“, kommentierte Yvonne Fischer. Meist stehen hier mehr als 20.000 Zuschauer und pushen die Triathleten wie bei der Tour de France den Anstieg hoch. Etwas von dieser Stimmung versuchten die angereisten Zuschauer auf der Steigung zur 2. Runde zu übertragen. Durch die Kursänderung war die Strecke auch nur 170 statt der im Iron Ma üblichen 180 Kilometer lang. Mit einem guten 30km/h-Schnitt konnte Yvonne das Rad fahren in knapp 5.25 std. erledigen.

Nun war nur noch ein Marathon an der Reihe. Hierbei galt es, nicht sofort alle Körner am Anfang zu verbrauchen. Deshalb hielt sich Yvonne Fischer auch an die Anweisung ihres Trainers, nur einen bestimmten Schnitt pro Kilometer zu Laufen. Die ersten 5 Kilometer führten zum Kanal. Bis km 25 mussten die Teilnehmer am Kanal zwei Wendepunkte passieren. Danach ging es zurück durch Roth bis zum nächsten Wendepunkt bei km 35. Hierbei war eine leichte Steigung zu absolvieren. Die letzten 2 km führten durch die Rother Innenstadt in das Triathlon-Stadion, wo bereits Yvonne Fischers Fans auf ihre Ankunft warteten. 

Nach 11.14:23 std. erreichte die Triathletin glücklich und erschöpft den ersehnten Zielbogen. Nach einer Erholungsphase und Stärkung konnten ihre Fans sie begeistert in Empfang nehmen und den Tag Revue passieren lassen. „Ich bin glücklich und völlig kaputt. Ohne die Unterstützung meiner Fans wäre es noch schwieriger geworden. Ich möchte mich ganz herzlich bei den Unterstützern bedanken. “ Mit einem kleinen Feuerwerk wurde die Triathlon-Party im Stadion beendet und ein erfolgreicher Tag fand seinen Abschluss.

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