Topspiel am Samstag

Beginnt Bayern mit Coutinho auf Schalke? Klare Aussage von Trainer Kovac

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Bayerns Coach Niko Kovac (links) wird Philippe Coutinho auf Schalke wohl nicht von Anfang an bringen.

Der FC Schalke trifft im ersten Heimspiel auf den FC Bayern um Top-Neuzugang Philippe Coutinho. Beginnt er? Sein Trainer tätigt eine klare Aussage.

Update 22. August, 14.07 Uhr: Auch auf Schalke sind sie wohl alle gespannt: Tritt der FC Bayern mit ohne oder ohne seinen neuen Top-Star Philippe Coutinho in Gelsenkirchen an? Niko Kovac hat in dieser Hinsicht eine klare Aussage getätigt. 

"Er ist mit Sicherheit noch nicht auf dem Fitness-Niveau, dass er über 90 Minuten spielen kann", sagte der Coach des Rekordmeisters mit Blick auf die Aufgabe bei den Königsblauen am Samstagabend (18.30 Uhr/bei uns im Live-Ticker sowie live im TV). "Das hat er selbst gesagt, und da werden wir kein Risiko eingehen."

Im Kader der Münchner wird der 29-Jährige zwar stehen, ein Einsatz von Beginn an ist nach diesen Aussagen wohl ausgeschlossen. Kovac erklärte: "Wir werden kein Risiko eingehen. Er ist erst seit zwei Wochen im Training. Da hat er absolut noch Nachholbedarf. Wir werden ihn nicht verheizen. Aber da muss schon alles passen. Sonst kann er seine Fähigkeiten nicht zeigen."

Dazu erklärte der Trainer des Rekordmeisters, dass Coutinho keine Star-Allüren mitbringe: "Nein, er ist nicht der Typ, der eine Sonderstellung möchte. Das, was ich gesehen habe, ist ein Weltklasse-Fußballer, der jedoch sehr bescheiden und demütig ist. Er braucht diesen Glamour nicht, deshalb müssen wir nichts für ihn kreieren. Das macht ihn außerordentlich sympathisch."

Im Vergleich zu Coutinho wäre Zugang Ivan Perisic schon eher eine Option. "Er ist viel weiter, weil er mit der Vorbereitung eher angefangen hat", so Kovac, der aber offen ließ, ob der Ex-Dortmunder eventuell sogar in der Startelf stehen könnte.

Fehlen werden dem FC Bayern am Samstag der am Oberschenkel verletzte Ex-Schalker Leon Goretzka und wohl auch die erkrankten Jérôme Boateng und Fiete Arp.

Schießt Bayern-Neuzugang Coutinho den FC Schalke ab? Burgstaller warnt vor etwas anderem

Gelsenkirchen – Guido Burgstaller empfängt zusammen mit dem FC Schalke 04 im ersten Heimspiel der Saison den FC Bayern München. Und da wird dann wohl auch Neuzugang Philippe Coutinho auflaufen. Ein Transfer, der die Schalker vor Probleme stellen könnte.

Schalkes Stürmer Guido Burgstaller hatte wie Teamkollege Alessandro Schöpf im Juni 2018 beim WM-Test der Brasilianer schon eine unvergessliche Begegnung mit Coutinho. Brasilien gewann mit 3:0, Coutinho steuerte selbst einen Treffer bei. 

Burgstaller kennt Coutinho – und freut sich auf ein Wiedersehen

Trotzdem freut sich der Schalke-Stürmer auf das Wiedersehen mit dem 27-jährigen Coutinho am Samstag (18.30 Uhr, live im TV und bei uns im Live-Ticker).  "Es ist gut für die Bundesliga, wenn solch ein Spieler kommt", sagte er am Mittwoch. Er weiß aber, dass es nicht alleine auf diesen einzelnen Spieler ankommt.

Schalke gegen FC Bayern München: Burgstaller warnt vor Kaderqualität

"Aber die Bayern haben auch so viele gute Spieler", ergänzte Burgstaller. Er weiß: Es wird ziemlich schwer für Schalke gegen Bayern München. Coutinho wird da wohl auf der Zehn spielen, wie tz.de* berichtet.

Schalke konnte schon punkten, muss aber gegen Bayern München noch mehr leisten

Zwar gelang den Knappen zum Auftakt immerhin ein Achtungserfolg mit dem 0:0-Unentschieden bei Borussia Mönchengladbach, Bayern ist aber eben eine andere Nummer.

Die Schalke-Fans warten seit mehr als acht Jahren auf einen Pflichtspielsieg gegen die Bayern und seit sieben Monaten auf einen Bundesliga-Heimerfolg. Der gelang zuletzt im Januar beim 2:1 gegen den VfL Wolfsburg. "Das liegt tatsächlich schon eine halbe Ewigkeit zurück", sagte Daniel Caligiuri. "Wir haben uns fest vorgenommen, es in dieser Spielzeit besser zu machen. Natürlich ist die Aufgabe alles andere als einfach, aber wir nehmen sie an. Die Bayern haben gegen Hertha zum Auftakt auch Punkte gelassen, warum nicht auch gegen uns. Ich erwarte ein offenes Duell."

Offen ist derweil auch noch die Zukunft von Yevhen Konoplyanka beim FC Schalke 04. Eigentlich war der Transfer zu Besiktas Istanbul schon so gut wie perfekt, dann aber geriet er doch ins Stocken. Dafür sieht es vielleicht besser auf der Position des Linksverteidigers aus. Hamza Mendyl steht wohl vor einem Abgang nach Dijon, ein Nachfolger sei schon im Visier. maho/dpa

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Quelle: wa.de

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