FC Schalke 04

So bewertet Caligiuri den Schalker Sieg

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Daniel Caligiuri

Daniel Caligiuri hat sich noch einmal zum Schalker Sieg gegen den 1. FC Nürnberg geäußert – und fordert nun auch für die Zukunft einen ähnlichen Spielstil.

Gelsenkirchen – Als das Spiel am Samstagabend in seine finale Phase gegangen war, herrschte bei einigen von jenen Journalisten, die jeden Spieler mit einer Schulnote von 1 bis 6 bewerten, noch Uneinigkeit über die Leistung von Daniel Caligiuri. Als hätte der 30-Jährige dies geahnt, lieferte er in der Schlussphase der Partie fast wie in einer Abitur-Nachprüfung noch einmal ein paar exquisite Kostproben seines Könnens ab. Und durfte sich nach dem 5:2 (2:1)-Erfolg des FC Schalke 04 über den 1. FC Nürnberg schließlich als einer der Klassenbesten feiern lassen.

Drei Torvorlagen sowie einige extrem rasante Antritte über die rechte Seite hatte Caligiuri auf der Habenseite verbucht. „Wir haben offensiv ein gutes Spiel gemacht“, sagte Caligiuri am Montagnachmittag: „Wichtig war, dass wir mal wieder viele Tore geschossen haben.“

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Domenico Tedesco hatte den Auftritt seines rechten Außenmannes mit großer Dankbarkeit verfolgt. „Ich war erleichtert, dass er wieder zu seinem Spiel gefunden hat“, meinte der Schalker Cheftrainer. Denn Caligiuris Auftritt war eine Reminiszenz an die vergangenen Saison, als er eine der stabilsten Säulen des Teams gewesen war, das Vizemeister wurde und in die Champions League einzog. Am Samstag spielte Caligiuri so, als habe es die aus Schalker Sicht bislang so verflixten elf Spieltage in der neuen Saison nicht gegeben. Die virtuelle Auszeichnungen „Spieler des Spiels“ musste Caligiuri zwar Doppel-Torschütze Steven Skrzybski überlassen. Doch knapp dahinter war der Deutsch-Italiener der wichtigste Schalker Spieler gewesen.

Form gefunden?

Noch vor einigen Wochen war auch Caligiuri auf der Suche nach der Form aus der Vorsaison. Bei den Spielnoten schaffte er meist mal soeben die Versetzung, um im Bild zu bleiben. Nun scheint der Routinier seine Verfassung aus der Vorsaison wieder gefunden zu haben. Was ein gutes Zeichen für Tedesco sein könnte. Denn der 2017 vom VfL Wolfsburg gekommene Profi ist ein wichtiger Bestandteil in seinem Konzept.

Caligiuri kam am Samstag vor allem die offensivere Ausrichtung der Knappen entgegen, die gegen die vermeintlich defensiv-schwachen Franken „schnell zeigen wollten, dass man auch hier viele Tore kassieren kann“, wie es Sportvorstand Christian Heidel ausdrückte. Der Vorwärtsdrang der Knappen brachte den Rechtsaußen immer wieder „in meine Lieblingssituation“, dem Spiel Eins-gegen-Eins. Aus der der 30-Jährige meist als Sieger hervorging und danach gefährliche Flanken und Zuspiele ablieferte. 

Offensive Ausrichtung als Alternative

Die offensivere Ausrichtung ist auch für Caligiuri eine mögliche Alternative für die kommenden Spiele, schließlich brächten fünf Tore „jede Menge Selbstvertrauen“. Mittlerweile würde die Mannschaft zudem im Angriff überlegter agieren. „Wir haben in der Vergangenheit offensiv zu oft die falschen Entscheidungen getroffen“, glaubt „Cali“: „Wir haben oft zu schnell in die Spitze gespielt.“ Im Spiel gegen Nürnberg sei der Aufbau hingegen durchdachter gewesen.

Im Champions-League-Spiel beim FC Porto (Mittwoch, 21 Uhr, bei uns im Live-Ticker) dürfte Caligiuri wieder von Beginn an auf der rechten Seite wirbeln. „Ich fühle mich gut, wenn ich im Rhythmus bleibe.“

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Quelle: wa.de

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