Schalkes Pleite beim FC Bayern

So erklärt Tedesco die Rudy-Rasur

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Schalkes Trainer Domenico Tedesco wechselte Sebastian Rudy in München nach 33 Minuten aus.

Das ist die Höchststrafe für jeden Spieler. Schalkes Sebastian Rudy wird bei der Pleite beim FC Bayern nach einer halben Stunde ausgewechselt. So erklärt Trainer Domenico Tedesco den Schritt.

München - Nach 33 Minuten war für Sebastian Rudy vorzeitig Feierabend. Schalkes Trainer Domenico Tedesco wechselte den Nationalspieler im Gastspiel beim FC Bayern nach etwas mehr als einer halben Stunde aus. Aus taktischen Gründen. Die Höchststrafe für jeden Kicker.

Der 28-Jährige marschierte dabei nicht zur Bank, sondern verschwand sofort in den Spielertunnel. Seinen Coach würdigte er keines Blickes.

Zu diesem Zeitpunkt lag Königsblau mit 1:2 zurück. Rudy hatte zwar keines der Tore direkt verschuldet, tat aber vor dem zweiten Gegentreffer nicht genug dafür, um den Ball zurückzuerobern. Statt nachzusetzen trabte er nur noch lustlos hinterher.

Tedesco: "Keine Entscheidung gegen Rudy"

"Wir wollten zu diesem Zeitpunkt mit Omar Mascarell den aggressiveren Sechser nehmen", erklärte Tedesco nach der verdienten 1:3-Niederlage beim Rekordmeister. "Das war keine Entscheidung gegen Rudy, sondern für Mascarell. Die Begründung ist nicht, dass Basti schlecht war, sondern es war eine individualtaktische Entscheidung. Wir sind zu tief geworden, das wollten wir nicht.“

Wenig konkrete Aussagen, die dennoch tief blicken lassen. Aber die Message ist klar: Königstransfer Rudy, der im vergangenen Sommer für 16 Millionen Euro vom FC Bayern zu den Knappen wechselte, fehlt(e) der Biss.

Schalke muss sich Bayern geschlagen geben - 3:1 in München

Rudy und Schalke - so richtig will das noch nicht passen. Nach zuletzt zwei souveränen Auftritten folgte der nächste Rückschlag im Duell mit seinem ehemaligen Klub. 

Klare Worte von Heidel

"Es ist nie schön, zu so einem Zeitpunkt ausgewechselt werden - egal für wen. Aber so ist das im Fußball, das muss man akzeptieren Wir werden Sippi jetzt aufbauen", erklärte Bastian Oczipka.

Innenverteidiger Jeffrey Bruma meinte: "Wenn man zu seinem Ex-Verein kommt, will man natürlich etwas zeigen. Es war schade für ihn, aber er ist ein erfahrener Spieler, er kann damit umgehen. Daher: Mund abputzen, morgen frisch aufstehen und auf das nächste Spiel schauen."

Schärfer wurde Sportvorstand Christian Heidel: "Das ist anderen auch schon passiert, da muss er einfach besser Fußball spielen" Klare Worte vom Manager. Es wird höchste Zeit, dass Rudy in den Kampfmodus schaltet.

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Quelle: wa.de

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