Fußball-Bundesliga, 17. Spieltag

Ein Lichtlein brennt: Schalke gewinnt das Kellerduell in Stuttgart

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Schalke 04 verschafft sich mit einem Sieg beim VfB Stuttgart ein kleines Polster auf die Abstiegszone. Entsprechend erleichtert sind die Protagonisten.

Stuttgart - Im Duell der Enttäuschten hat Schalke 04 seine miserable Vorrunde in der Bundesliga mit dem fünften Saisonsieg abgeschlossen. Dank des 3:1 (1:0) beim VfB Stuttgart geht Königsblau nun wenigstens mit einem kleinen Polster auf die Abstiegsränge in die Winterpause.

Durch die Treffer von Steven Skrzybski (10.) und des eingewechselten Ahmed Kutucu (78.) sowie ein Eigentor von Mario Gomez (70.) verbringen auch Trainer Domenico Tedesco und Manager Christian Heidel einigermaßen ruhige Feiertage. Stuttgart dagegen überwintert im Tabellenkeller.

"Wir sind glücklich und erleichtert über den Sieg. Wir haben lange genug gewartet und darauf hingearbeitet", sagte Schalkes Trainer Domenico Tedesco: "Vor der Pause war es eine kontrollierte Partie unsererseits. Wir haben versucht, den Gegner nicht ins Pressing kommen zu lassen."

VfB nutzt Fährmanns Patzer nicht

Die Schwaben, die immerhin drei der vorangegangenen sechs Spiele gewonnen hatten, sahen in ihren Retrotrikots von 1925 schick aus, griffen bei strömendem Regen auch unverdrossen an - blieben beim Abschluss aber glücklos. Die beste Chance vergab Nicolas Gonzalez, der, vom bisweilen unachtsamen Schalker Torhüter Ralf Fährmann unfreiwillig angespielt, aus 17 Metern irgendwie nicht ins leere Tor, sondern nur den rechten Pfosten traf (48.).

Erleichtert in die Winterpause: Schalke siegt in Stuttgart

Dem jungen Argentinier gelang immerhin der zwischenzeitliche Anschlusstreffer (76.). Die auf drei Positionen veränderten Stuttgarter machten Druck, griffen die Schalker früh in deren Hälfte an und hatten nach einem völlig missglückten Abwurf von Torhüter Fährmann auch eine unverhoffte Chance zur Führung durch Erik Thommy (7.) - den ersten Treffer aber erzielten die Gäste.

Jetzt doch? Schalke überlegt Erweiterung des Trainer-Teams

Bastian Oczipka passte fast von der Grundlinie nach innen, und Skrzybski, einer von drei Neuen bei Königsblau, verwandelte unbedrängt. Stuttgart wirkte nahezu unbeeindruckt und war zwischenzeitlich ganz nah dran am Ausgleich: Fährmann verhinderte ihn jedoch reaktionsschnell gegen Gomez (21.) und Timo Baumgartl (22.).

Stuttgarter Mut der Verzweiflung

Seine Vorderleute tauchten zunächst nur selten vor dem Stuttgarter Strafraum auf, waren dann aber gefährlich: Torhüter Ron-Robert Zieler etwa konnte einen weiteren Treffer von Skrzybski gerade noch verhindern (44.). Nach dem Fehlschuss von Gonzalez drängte Stuttgart weiter und bisweilen mit dem Mut der Verzweiflung auf den Ausgleich, lief aber immer wieder in gefährliche Konter.

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Schalke hätte dabei früher für die Entscheidung sorgen können, unter anderem durch den eingewechselten Weston McKennie. Nach Gonzalez' Treffer beruhigte "Joker" Kutucu die Schalker Nerven. - sid

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Quelle: wa.de

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